Murnauer beenden in Schwabing ihre Durststrecke - Weilheimer warten weiter auf Auswärtssieg

Pause bewirkt Wunder

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Starke Rückkehr: Daniel Angerer kam bei seinem Comeback beim MTSV Schwabing 2 gleich auf zwanzig Punkte für die ESV-Herren.

Weilheim - Auswärtsspiele bleiben in dieser Saison weiterhin eine unerfreuliche Angelegenheit für die Weilheimer Basketballer. Bei der DJK Traunstein kassierte die Truppe von Trainer Darryl Millwood auch beim dritten Auftritt in der Fremde eine knappe und vermeidbare Niederlage.

Die TSV-Herren unterlagen dem Aufsteiger mit 91:95 (57:52). „Leider hat es wieder nicht gereicht“, ärgerte sich Routinier Flo Willkomm über die verlorenen Punkte.

Die ersatzgeschwächten Weilheimer, die ohne vier Routiniers antraten, gestalteten die Partie von Beginn an ausgeglichen. Kein Team konnte sich absetzen. Nach dem ersten Durchgang lagen die Gäste mit 25:29 hinten. Im zweiten Viertel lief es im TSV-Angriff besser. Die Belohnung war eine Fünf-Punkte Führung beim Seitenwechsel, die auch noch bis zum Ende des dritten Durchgangs hielt.

Im Schlussviertel verließ die Weilheimer, die in Alex Thumser und Andreas Brem ihre besten Schützen hatten, dann das Wurfglück. Vor allem zahlreiche Freiwürfe fanden nicht den Weg ins Ziel. Dazu kam, dass die zunehmend härtere Gangart der Traunsteiner von den Schiedsrichtern nicht konsequent geahndet wurde. Letztlich gerieten die TSV-Männer in der Schlussphase in Rückstand und den konnten sie dann auch nicht mehr aufholen.

Murnau

Eine Pause kann manchmal Wunder bewirken. Bei den Basketball-Herren des ESV Staffelsee war dies der Fall. Nach drei Niederlagen in Folge nutzte der Aufsteiger das spielfreie Wochenende, um Kräfte zu tanken. Das zeigte Wirkung, denn beim MTSV Schwabing 2 beendete die Truppe von Trainer Benedikt Schiebilski durch einen 72:68 (43:34) Erfolg die Durststrecke. Großen Anteil daran hatten auch die beiden Rückkehrer Daniel Angerer und Thomas Gansneder, die nach ihrer Verletzungspause zusammen 29 Punkte sammelten. „Wir sind die ganze Partie über als Team aufgetreten“, wollte Schiebilski danach aber keinen Spieler, sondern die Mannschaftsleistung hervorheben. Die Murnauer kamen gut ins Spiel und lagen nach dem ersten Viertel mit 26:21 vorne. Bis zum Wechsel bauten die Gäste die Führung auf neun Punkte aus. „Offensiv war die erste Halbzeit die beste Vorstellung in dieser Saison“, zeigte sich Schiebilski mehr als zufrieden. Im dritten Viertel hatten seine Mannen dann aber eine dreiminütige Ladehemmung. Prompt glichen die Schwabinger beim 51:51 (30.) aus. Im Schlussdurchgang behielten die ESV-Männer die Nerven. Sie nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter als die Hausherren und das reichte am Ende zum zweiten Saisonsieg.

von Roland Halmel

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