Bauarbeiten an der B 2 in Weilheim sind in vollem Gang – Der Verkehr wird noch bis Ende Oktober umgeleitet

Jetzt wird gefräst und asphaltiert

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Einspurig schiebt sich der Verkehr auf der B 2, vom Narbonner Ring kommend, durch Weilheim. Auf der anderen Straßenhälfte sind schwere Maschinen im Einsatz und fräsen den alten Straßenbelag ab.

Weilheim – Knapp über einen Kilometer lang ist die Baustelle an der B 2, die sich noch bis Ende des Monats durch Weilheim zieht. Umleitungen und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, zum Beispiel in der Römerstraße, prägen das tägliche Stadtbild und fordern von den Autofahrern viel Geduld.

Für Unmut unter den Bürgern sorgte, dass seit Beginn der Arbeiten Ende September anscheinend kaum etwas voranging, die B 2 aber dennoch nur einspurig für den von Norden kommenden Verkehr geöffnet ist. Dieser Eindruck täusche aber, betonte Sven Maertz, stellvertretender Leiter des Bereiches Straßenbau am Staatlichen Bauamt in Weilheim.

In der ersten Bauphase wurden Entwässerungsrinnen, die sich über die Jahre gesetzt hatten, wieder angehoben, eine Querungshilfe an der Kreuzung mit der Andreas-Schmidtner-Straße eingebaut und Betonrinnenplatten und -borde entfernt. Im zweiten Bauabschnitt sollten die Arbeiten für alle gut sichtbar sein, erklärte Maertz. Denn jetzt wird die Decke der Fahrbahn abgefräst und mit „lärmoptimiertem Asphalt“ erneuert. Die Asphaltierung wird vom 17. bis 21. Oktober nachts durchgeführt und die Fahrbahn halbseitig fertiggestellt. Dann folgt die Erneuerung der anderen Straßenhälfte.

Für die anstehenden Arbeiten muss auch die Witterung passen. Regnet es oder ist es zu kalt, kann nicht asphaltiert werden. Doch „wir liegen im Zeitplan“, so Maertz. Für den Unmut über den Verkehrsstau zeigte Maertz zwar Verstädnis, doch sei „Weilheim per se nicht staufrei, egal ob mit oder ohne Baustelle“. Immerhin nutzen rund 20 000 Fahrzeuge täglich die B 2.

„Die Arbeiten müssen straff durchgezogen werden, die B 2 ist die Hauptverkehrsader durch Weilheim“, betonte Ordnungsamtsleiter Andreas Wunder. Wenn die Bürger den Eindruck haben, dass nichts vorangehe, „dann werden die Beschwerden wieder mehr“. In dieser Woche hätten sie aber deutlich abgenommen. Am Montag „war es etwas chaotischer wegen des Brandes am Gymnasium, aber das war eine Ausnahme, die alle verstehen“, stellte Wunder fest. Wunder und Maertz setzen nun darauf, dass die Bürger einsehen, dass die Fahrbahn erneuert werden muss. Rund 350 000 Euro kostet die Baumaßnahme insgesamt.

Von Melanie Wießmeyer

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