Bedrohte Arten und Klima schützen

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KREISBOTE, Weilheim – „Moorrenaturierung hilft bedrohten Arten und schützt das Klima, ist aber äußerst anspruchsvoll, gilt es doch über jahrhundert wirkende natürliche Entstehungsprozesse im Zeitraffer zu aktivieren“ betonte Albert Göttle, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), anlässlich eines Workshops zur Moorrenaturierung in Weilheim mit über 70 Experten. Moorrenaturierung steht auf der Agenda des Landesamtes weit oben: Allein bis 2010 stehen in Bayern acht Millionen Euro aus dem Klimaprogramm 2020 dafür zur Verfügung. Neben wissenschaftlichen Begleituntersuchungen zur Klimarelevanz von Mooren dienen diese Mittel vor allem dem Ankauf von entwässerten Moorflächen und ihrer Renaturierung. Ziel ist es, bis 2020 50 ausgewählte Moore zu renaturieren. Ein Beispiel für eine klimafreundliche Hochmoor-Renaturierung ist das Schechenfilz bei Iffeldorf, das die Moor-Experten im Rahmen einer Exkursion besuchten.

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