Dritte Auflage des Bergfestivals am Wank lockt Besucher aus dem ganzen Oberland an

Heimatsound vor grandioser Bergkulisse

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Hatten ihren Spaß auf dem Bergfestival: V. li. Christine, Kathi, Katrin, Leni, Kathrin und Lea aus Wilzhofen, Forst und Wessobrunn.

Region – „Ja des gfreid mi“, hallt Sebastian Horns sonorer Bass über das Gipfelplateau des Wank, dass einem beim Blick ins Gebirge richtig das Herz aufgeht. Ihren Spaß haben auch alle Berg- und Musikfans aus Wielenbach, Raisting, Forst, Wessobrunn und anderswo, die es sich auf dem Panoramaberg bei über 30 Grad bequem machen.

Es passt einfach alles an diesem letzten Samstag im August, der die Festivalbesucher in Scharen auf den Berg lockt: Die vier Bands „Lenze und de Buam“ (Chiemgau), „Dicht & Ergreifend“ (niederbayerische Wahlberliner), „HMBC“ (Vorarlberg) und „The Heimatdamisch“ (Bad Tölz) entern beim dritten Festival auf dem Wank in knapp 1800 Meter Seehöhe nacheinander die Bühne und heizen dem Publikum mit ihrem Heimatsound mächtig ein.

Die Gruppe junger Leute aus Weilheim, Wielenbach und Raisting, die sich bereits an der Wank-Talstation mit Musik aus dem Autoradio auf das Festival einstimmt, freut sich auf ihren Favoriten „Lenze“ und „an Haufn griabige Leit´“. Nachdem es ihnen im Vorjahr auf dem Wank so gut gefallen hat, haben sie diesmal „auf Vorrat“ gleich zehn Karten bestellt, verrät Simone aus Wielenbach, die unter dem Gelächter ihrer Freunde geschickt auf einer Slackline balanciert.

Mit der Bayerischen Zugspitzbahn oder auch zu Fuß geht es dann hinauf auf den Berg, wo friedlich, ausgelassen und unfallfrei bis spät in die Nacht hinein gefeiert und abgetanzt wird: Ob trachtig in Dirndl und Lederhose, im luftigen Sommerlook oder in sportlicher Wanderkluft – das spielt keine Rolle. Weil´s unkompliziert ist, ein beliebiges Platzerl auf der Wiese zu suchen, sich auf einer Liege oder dem mitgebrachten Campingstuhl zu platzieren und die Seele baumeln zu lassen. Mit Blick auf die energiegeladenen Musiker, die die Bühne rocken und angesichts der hochsommerlichen Temperaturen genauso ins Schwitzen kommen wie ihr Publikum. Einige Festivalbesucher haben vorgesorgt und einen Sonnenschirm aufgespannt. Waren im Vorjahr an den Verpflegungsständen und für die Rückfahrt mit der Gondel lange Warteschlangen in Kauf zu nehmen, hatten die Veranstalter heuer – unter anderem mit Platzkarten für die Talfahrt – erfolgreich nachgebessert.

Von Maria Hofstetter

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