Bernrieder feiern Hebauf für neue Sporthalle – Kostenrahmen wird eingehalten

"Ein Ergebnis, das uns wirklich freut"

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Prächtige Stimmung herrschte bei der Hebauffeier für die Bernrieder Turnhalle. Anfang 2017 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Bernried – Anfang 2017 wird es soweit sein: Dann können die Bernrieder endlich in ihrer eigenen Turnhalle sporteln. Die Vorfreude darauf, das war bei der Hebauffeier zu spüren, ist riesengroß.

Über 40 Jahre lang wurde geplant und diskutiert, doch das Projekt „Turnhallenbau“ musste notgedrungen immer wieder verschoben werden. Die Finanzierung war für den Sportverein Bernried allein nicht zu stemmen, auch die Standortfrage war lange Zeit ungeklärt. Erst als die Gemeinde mit in das Projekt einstieg und mit dem SV eine Bauherrengemeinschaft gründete, kam richtig Schwung in die Planungen. 2015 wurde das Münchener Architekturbüro Pfletscher/Steffan mit der Entwurfskonzeption beauftragt. Die Projektrealisierung begann im April 2016 mit dem offiziellen Spatenstich – und nun steht am Bernrieder Sportplatzgelände bereits der Rohbau für die langersehnte Turnhalle.

„Es ist ein Ergebnis, das uns wirklich freut. Es haben bislang alle super mitgearbeitet“, lobte Bürgermeister Josef Steigenberger die Planer, Bauarbeiter und die freiwilligen Helfer vom SV. Das Gebäude wird von den Architekten als „kompakt, funktional und ökologisch“ beschrieben. Es wurde Wert auf eine nachhaltige Bauweise gelegt – sowohl in energetischer als auch finanzieller Hinsicht. Der spätere Unterhalt der überwiegend in Holz gestalteten Turnhalle soll sich im überschaubaren Rahmen halten. Den Sportlern werden nach Fertigstellung zwei unterschiedlich große Spielflächen sowie separate Gymnastik- und Krafträume zur Verfügung stehen.

In Kürze sollen an der Baustelle bereits die Glaserarbeiten abgeschlossen werden. Danach geht es mit dem Innenausbau weiter, bei dem sich die SV-Mitglieder mit viel Eigenleistung einbringen wollen: „Wir werden ordentlich anpacken“, versprach Vereinsvorstand Michael Kröninger beim Richtfest. Für den SV bedeutet der Turnhallenbau einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte.

Steigenberger betonte aber, dass die neue Halle „kein Spielzeug des SV“ sei: „Wir brauchen sie auch für den Schulsport und unsere Kinder“, machte der Rathauschef deutlich. Die Kombination von Vereins- und Schulsport ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Projekt finanziell gestemmt werden kann. Aus der Breiten- und Schulsportförderung fließen üppige Zuschüsse. Insgesamt schlägt der Turnhallenbau mit 2,4 Mio. Euro zu Buche: „Der Kostenrahmen wird eingehalten“, versicherte Architekt Alexander Pfletscher.

Von Bernhard Jepsen

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