Besser als die Vorhersage

Während die Triathleten der zweiten Startgruppe und die Zuschauer interessiert die letzten Vorbereitungen beobachten, steigt bei den „Profis“ des 3. Cross-Volkstriathlons in Penzing die Spannung kurz vor dem Startschuss. Foto: Lederer

Nicht wenige hatten sich im Vorfeld angemeldet, die Startgebühr bezahlt und blieben dem Wettbewerb dann aber fern. Lag es allein an der Wettervorhersage? „Selbst schuld“, sagen diejenigen, die sich am Sonntagvormittag der Herausforderung Triathlon am Penzin­ger Badesee stellten. Und das waren immerhin 231 Athleten, Profis ebenso wie Amateure und solche, die einfach nur mal reinschnuppern wollten. Neuer Teilnehmerrekord beim 3. Volks-Cross-Triathlon mit 9. Kinder- und Jugendtriathlon in Penzing.

Gerade das Nebeneinander von Profis und absoluten Amateuren, von Kindern und Jugendlichen, von Triathlon-Fa­milien und -Staffeln ist es, was den kleinen aber feinen Wettbewerb in Penzing ausmacht. Das wissen viele Ausdauersportler zu schätzen, seit Jahren sind sie mit von der Partie. Organisationschef Wolfgang Nitsche und sein Team achten genau darauf, dass es dabei bleibt. So ist es auch kein Zufall, dass die Anmeldung am Donnerstag vor dem Wettbewerb mit neuem Rekord geschlossen wird. Letztlich nehmen 105 Frauen und Männer am Volkstriathlon teil, dazu neun Staffeln mit je drei Teilnehmern, zuvor wetteifern 59 Kinder sowie 40 Jugendliche um die Podestplätze und die Platzierungen. Da gibt es für die rund 100 Helfer des Fördervereins der Wasserwacht Penzing natürlich jede Menge Arbeit. Die Bundeswehr ist gerne mit von der Partie. Trotz aller Bemühungen müssen einige Triathleten die bittere Pille schlucken, von der Strecke abgekommen zu sein – die einen zu ihrem Vorteil, die anderen zu ihrem Nachteil. Bei einem Cross-Triathlon auf nicht immer einfachen Geläuf kommt es hier und da zu einem Sturz, doch letztlich bleibt es bei Blessuren. Bedauert von Konkurrenz und Zuschauern wird, wer seinen Drahtesel nach Defekt in die Wechselzone tragen oder schieben muss. So etwas gehört zum Sport dazu. Insgesamt sind Nitsche und Rad­strecken-Chef Michi Friesenegger sehr zufrieden, ebenso die anderen „Ab­teilungsleiter“. Amthor an Nr. 1 Ach ja, das Wetter. Das war weit besser als vorausgesagt und hätte die Schnellsten auf der Strecke ohnehin nicht weiter interessiert. Matthias Am­thor vom VfL Kaufering trug sich mit 57:36 Minuten als Gesamtsieger in die Listen ein, gefolgt von Roland Lüdke (58:18) von den Ammersee-Triagators und Sefan Kandler (58:27, VfL Kaufering). 400 Meter Schwimmen, 15 Kilometer Crossradeln und fünf Kilometer Laufen waren die Distanzen. Schnellste Frau war Margit Mayr-Henseleit (1:09:31 Stunden, TriTeam Schongau) vor Gabriele Haßenpflug (1:13:13, FT Jahn Landsberg) und Regina Hofmann in 1:13:56. Alle Ergebnisse gibt es im Internet auf www.penzing-triathlon.de.

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