Der Branchenmix macht`s – Landkreis stellt in Magazin Stärken des Wirtschaftsstandortes heraus

Werben für den Wirtschaftsstandort: Justina Eibl und Dr. Friedrich Zeller (mit Magazin) im Kreise der Akteure und einiger beteiligter Unternehmen. Foto: Hofstetter

Im Landkreis lässt es sich nicht nur gut leben. Weilheim-Schongau ist auch ein starker Wirtschaftsstandort mit einem gesunden Branchenmix. Diese Erkenntnis gewinnt der Leser des Hoch- glanzmagazins „Investition mit Weitblick“, das der Landkreis neu aufgelegt hat.

Auf 78 Seiten stellt das aktualisierte, reich bebilderte Heft in moderner Aufmachung Firmen vor, die im Landkreis ihren Sitz haben. Unternehmen aus dem Mittelstand und Einzelhandel, bodenständige Handwerksbetriebe finden darin ebenso Platz wie weltweit agierende Großbetriebe und Technologieunternehmen. „Weilheim-Schongau“, wirbt Justina Eibl im Vorwort für den Standort, „bietet Unternehmen aller Branchen ein solides ökonomisches Fundament.“ Die Aktualisierung der vor fünf Jahren erstmals erschienenen Broschüre sei dringend notwendig gewesen, betonte die Chefin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung bei der Vorstellung des Magazins im Landratsamt, zu der die Akteure und teilnehmenden Firmen geladen waren. Auch der Landkreis als Unternehmer rührt in dem Magazin kräftig die Werbetrommel, informiert über sein Klimaschutzkonzept, über Ökoprofit und stellt die Bedeutung als überregionaler Behördenstandort heraus. Am Beispiel der Azubiakademie und dualer Studiengän- ge wird deutlich, dass der Landkreis bei der Aus- und Weiterbildung punkten kann. Auf Seite 73 finden ansiedlungswillige Unternehmer Ansprechpartner für Gewerbeflächen. Unter der Rubrik „Messe- und Medienstandort“ ist die Wochenzeitung KREISBOTE mit einem eigenen Beitrag vertreten. „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“ führt Landrat Dr. Friedrich Zeller im Interview als schlagkräftigstes Argument für den Wirtschaftsstandort Weilheim-Schongau ins Feld. Auf elf Seiten greift das Magazin die vielfältigen Freizeit-, Sport-, Kultur- und Urlaubsangebote im Pfaffenwinkel auf. Auf Messen, in Schulen, bei Unternehmerverbänden wird die vom „media print infoverlag“ erstellte Broschüre (Auflage 3 000 Stück) ausgelegt. Auf der Homepage des Landkreises (www.weilheim-schongau.de) ist sie als e-paper eingestellt. Imagewerbung ist für den Ehren-Kreishandwerksmeister Peter Sprenger selbstverständlich. Jedem Produkt, das die in Peiting ansässige Maschinenbaufirma Sprenger „weltweit liefert“, wird neben der Betriebs- anleitung ein Prospekt über den Pfaffenwinkel beigelegt. Erst kürzlich, berichtete Sprenger, habe er einen Anruf aus Australien erhalten. Ein Kunde bedankte sich, „weil der Pfaffenwinkelprospekt ihn ihm hei- matliche Gefühle geweckt hat“. ZargesTubesca, einer der großen Arbeitgeber im Landkreis, nutzt die Wirtschaftsbroschüre auch als Plattform, um qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben. „Reger Nachfrage“ erfreut sich das Magazin bei den Gründungsberatungen der IHK, wie Klaus Hofbauer bestätigte. „Wir sind zwar ein non-profit-Unternehmen, machen aber trotzdem mit“, meldete sich in der Vorstellungsrunde Sabine Keyser von Herzogsägmühle zu Wort. Das zwischen Peiting und Schongau gelegene Diakoniedorf mit seinen 900 Einwohnern setze auf eine „enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie“, sagte Keyser.

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