"Das ist obergeil" – Knapp 3000 Besucher kamen zum Feiern

Die Auftritte der Peißenberger Jazz-Tanzgruppe. Foto: Jepsen

Wegen ihres hohen Defizits ist sie das Sorgenkind der Marktgemeinde, doch mit dem Sommerfest anlässlich des 30-jährigen Jubiläums hat die „Rigi-Rutsch’n“ ihr angekratztes Image ordentlich aufpoliert: „Das ist obergeil und einfach Spitze. Wir haben ein phänomenales Publikum. Das ist tolle Werbung für uns“, kam Birgit Fennell, die Marketing-beauftragte des Peißenberger Freizeit- und Bäderparks, während der Veranstaltung aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Schon am Nachmittag kam die Sause richtig in Fahrt. Mehr als 1 700 überwiegend junge Badegäste ließen sich von DJ Tomix und Radio Oberland-Moderatoren durch das reichhaltige Programm führen. Gemeindewerks- leiter Uwe Horn eröffnete höchstpersönlich – „aber natürlich außer Konkurrenz“ – den „Arschbombencontest“, dazu gab es umjubelte Auftritte der Peißenberger Jazz-Tanzgruppe und der Sambatrommler „Pura Vida“ aus Peiting. Doch damit nicht genug: Die bayerische Vizemeisterin im Turmspringen, Iris Schmidbauer (SG Stadtwerke München), demonstrierte ihr Können und beim Bierkistenklettern oder beim Rutsch-Wettbewerb konnten die Kids ihre eigenen sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Angefeuert von seinem Kumpel Franzi Blank kam Michael Schmitt die 80 Meter lange Wasserrutsche am schnellsten herunter. Das Erfolgsrezept des 13-Jährigen für seine Rekordzeit von knapp elf Sekunden: „Einfach hinlegen und auf dem Po rutschen.“ Über die Siegertrophäe – ein FC-Bayern-Fanball – war Schmitt allerdings wenig begeistert: „Ich bin doch Löwen-Fan.“ Ausgelassene Stimmung herrschte auch am Abend bei der Pool-Party mit noch einmal rund 1000 Besuchern. „Die `Rigi-Rutsch´n` braucht solche Highlights“, erklärte Fennell und kündigte eine Wiederholung an: „So etwas muss es mindestens einmal im Jahr geben. Unser Ziel ist es, die Veranstaltung fest zu etablieren.“

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