Schongauer Weihnachtsmarkt

Bewährtes neu gestaltet

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Immer ein Blickfang: Der Schongauer Weihnachtsmarkt eingebettet in die historische Altstadt-Kulisse.

Schongau – An diesem ersten Adventswochenende öffnen viele Weihnachtsmärkte im Schongauer Land ihre Tore. Der größte beginnt dagegen erst am kommenden Donnerstag. Rund 30 Stände gehören zum Angebot des Schongauer Weihnachtsmarkts im Herzen der Altstadt, der heuer vom 1. bis zum 18. Dezember dauert. Gegenüber dem Vorjahr gibt es eine wichtige Änderung.

Die betrifft die Anordnung der Holzbuden am Marienplatz, in denen wie üblich Glühwein, Speisen und allerhand weihnachtliche Geschenkideen verkauft werden. Organisator Hermann Gleich hat vor, die Stände zum Teil näher an die umliegenden Geschäfte heranzurücken, um diese besser in den Weihnachtsmarkt zu integrieren. Am Mittwoch besprach er das Vorhaben mit Vertretern der Stadt und der Feuerwehr und erhielt grundsätzlich grünes Licht – mit einer kleinen Einschränkung.

Aus Sorge um den Brandschutz muss ein Abstand von zwei Meter zu den Häusern eingehalten werden. Bislang standen die Buden meist zwischen fünf und sechs Meter entfernt von den Fassaden. „Ich bin gespannt, wie es angenommen wird“, sagt Gleich, der bereits über dem neuen Raumplan brütet. Dieser muss bis Dienstagabend stehen, denn dann beginnt der Aufbau der Stände. Zuvor wird bereits an diesem Wochenende die Pyramide sowie der Glühweinausschank am Brunnen installiert. Letzteren will Gleich übrigens diesmal über das offizielle Ende des Weihnachtsmarktes hinaus bis Weihnachten stehen lassen und betreiben.

Ansonsten hat der Organisator auch heuer wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Täglich sorgen verschiedene Musikgruppen aus der Region für weihnachtliche Klänge. An den Wochenenden locken Fahrten mit der Pferdekutsche, und natürlich darf der Besuch des Nikolaus (3. Dezember) nicht fehlen. Das ganze Programm gibt es im Internet unter www.schongauer-weihnachtsmarkt.de.

Offiziell eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Donnerstag um 17 Uhr. Geöffnet ist er werktags ab 16 Uhr, am Samstag und Sonntag bereits ab 14 Uhr, jeweils bis 20:30 Uhr.

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