EC Peiting Spieler Anton Saal und Jonas Lautenbacher freuen sich auf die neue Eishockeysaison

Was zählt ist der Zusammenhalt

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Anton Saal (li.) und Jonas Lautenbacher.

Peiting – Ende September ist es soweit, dann startet in der Eishockey-Oberliga die neue Spielsaison. Mit dabei sind auch Anton Saal und Jonas Lautenbacher vom EC Peiting.

Noch läuft die Testspielphase und die Mannschaft bereitet sich im Training intensiv auf die Saison vor. Und das ist vielleicht auch noch ganz gut so, denn noch läuft nicht alles ganz rund. So verlor der ECP das letzte Testspiel gegen den ESV Kaufbeuren. „Wenn wir zu Saisonbeginn mit 9:2 verlieren, sollten wir uns Gedanken machen. Aber das werden wird nicht“, erklärte Saal. Die Fitness und der Zusammenhalt der Mannschaft sind sehr gut nur „die Abstimmung auf dem Eis ist noch nicht perfekt und manchmal läuft es einfach nicht. Außerdem bringt der neue Trainer Ideen ein und die müssen wir erst mal umsetzten.“ Aber der Kapitän ist zuversichtlich, dass die letzten Schwierigkeiten noch behoben werden.

Für Saal ist es das sechste Jahr in Folge beim ECP. Mit dem Eishockey angefangen hat er als fünfjähriger Junge – die ersten Jahre war er in Peiting beim Nachwuchs – doch schon davor, etwa mit dreieinhalb, war Saal mit den Schlittschuhen auf dem Eis unterwegs. Die Saison 2016/17 ist für Saal auch die dritte als Kapitän. Als solcher sorgt er auch für ein gewisses Maß an Disziplin und Ordnung in der Mannschaft. „Ich fühle mich schon verantwortlich. Wenn was nicht passt, geht es als erstes auf den Trainer und dann auf mich.“

In seiner ersten Saison in Peiting mit dabei ist Lautenbacher. Er wechselte von Kaufbeuren zum ECP und ist über diese Entscheidung glücklich. „Die Mannschaft hat einen super Zusammenhalt“, erzählt der 20-Jährige. In Kaufbeuren war er zwei Jahre bei der ersten Mannschaft dabei. „Aber da hatte ich nicht so viel Eiszeit und in Peiting kann ich mich weiter entwickeln und Erfahrungen sammeln“, begründete er den Wechsel. Beim ECP hat er sich gut eingelebt: „Man muss sich als Neuer schon erst einfügen“. Aber, ergänzt Saal „wenn man eine funktionierende Mannschaft hat, ist es leichter neue Mitglieder zu integrieren“. Früh übt sich, so auch Lautenbacher, der mit sieben Jahren in Schongau mit dem Eishockey angefangen hat.

Zu den Zielen der Saison gehört, sich das Heimrecht zu erkämpfen. „Wir sind vielleicht nicht die talentierteste Mannschaft in der Liga, aber durch den Zusammenhalt können wir auch Regensburg schlagen“, ist der Kapitän überzeugt. Und das die Mannschaft mit viel Engagement dabei ist, zeigt sich an ihrem Einsatz auf und abseits des Eises. In der Saison wird vier Mal pro Woche auf dem Eis trainiert und zwei Mal stehen Spiele an. Dazu kommen dann zum Beispiel noch Krafttraining und Taktikbesprechungen. Und dass alles zusätzlich zum Beruf oder der Ausbildung und zum Teil der Familie. Ein Wunsch für die Saison ist, dass viele Fans für gute Stimmung im Stadion sorgen.

Was ist Eishockey für die beiden Spieler? „Es ist Leidenschaft und es macht Spaß“, meint Lautenbacher. Saal stimmt ihm zu und ergänzt: „Ich freue mich immer, wenn ich zum Eisstadion fahre und die Jungs sehe. Es ist die Mannschaft, es verbindet“. Und wird es nach der Saison weitergehen? „Ich bin jetzt 30, mal sehen wie lange ich noch spiele“, erklärt Saal. Ans Aufhören denkt er aber trotzdem noch nicht. Für Lautenbacher geht es definitiv noch weiter: „Ich kann mir eine Profikarriere durchaus vorstellen“.

von Melanie Wießmeyer

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