Hauptausschuss gibt seine Zustimmung zum winterlichen Vergnügen in Weilheim

Eisstockbahn am Kirchplatz

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Die Initiatoren der Eisstockbahn und des Verkaufsstandes am Kirchplatz: V. li. Florian Heil, Veronika Seidler, Ralf Gebauer und Saika Merx.

Weilheim – Für Unterhaltung und sportlich-gemütliches Beisammensein sollen in der Weihnachtszeit bis hinein ins neue Jahr ein Verkaufsstand sowie eine Eisstockbahn am Kirchplatz sorgen.

Der Hauptausschuss stimmte geschlossen für den Antrag der Initiatoren Veronika Seidler (Rechtsanwältin), Saika Merx (Stadträtin), Florian Heil (iför® Institut) und Ralf Gebauer (Bausachverständiger). Ziel der neuen Aktion ist die Belebung des Kirchplatzes während der Weihnachtszeit. „Die Innenstadt sind nicht nur die Fußgängerzone und der Marienplatz, sondern auch der Kirchplatz. Der wird etwas stiefmütterlich behandelt“, sagte Gebauer zur Wahl des Standortes.

Die Besucher können sich auf eine (künstliche) Eisstockbahn freuen, auf der gegen einen Unkostenbeitrag gespielt werden kann. Eisstöcke, auch für Kinder, stehen vor Ort zur Verfügung. „Es muss noch was anderes geben außer Essen und Trinken“, so Merx zur Idee der Eisstockbahn. Und zur Jahreszeit soll es natürlich auch passen.

Zum Angebot des Verkaufswagens werden Feuerzangenbowle, Kinderpunsch und Speisen gehören. Dabei ist geplant, die Gastronomen am Kirchplatz miteinzubeziehen. Angedacht ist, dass sie mittags mit ihren Angeboten den Verkaufswagen betreiben. Ab Nachmittag und am Abend geht es dann mit Punsch und Bowle weiter. Die Eisstockbahn wird durchgehend geöffnet sein. Geplant ist, dass der Verkaufswagen und die Eisstockbahn in der Zeit vom 5. Dezember bis zum 8. Januar viele Besucher zum Verweilen auf dem Kirchplatz einladen.

„Ich kann das begrüßen“, sagte Stadtrat Jochen Knittel (BfW) in der Ausschusssitzung. Er sieht dadurch eine bessere Einbeziehung des Kirchplatzes ins Stadtgeschehen gegeben. „Durchwegs positiv“ sieht auch Walter Weber (Freie Wähler) die Aktion. Einen Punkt gaben die Stadträte zu bedenken: „Eisstöcke sind laut und krachen zusammen“, stellte Ingo Remesch (SPD) fest und verwies wie auch Marion Lunz-Schmieder (CSU) darauf, dass die Öffnungszeiten am Abend für die Anwohner tragbar sein sollten. Mit diesem Punkt, wie auch der Frage nach den Öffnungszeiten an den Feiertagen – thematisiert von Dr. Eckart Stüber (Grüne) –, werden sich jetzt Verwaltung und Ordnungsamt befassen.

Von Melanie Wießmeyer

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