Elektromusik-Festival "Grüne Sonne"

Besser geht‘s nicht

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Was für eine Aussicht: Vorne Festival, hinten Bergkulisse.

Hohenpeißenberg – Der Blick: atemberaubend. Die Musik: perfekt. Die Stimmung: ausgelassen. Besser hätte das Elektromusik-Festival „Grüne Sonne“ auf dem Hohenpeißenberg am Samstag nicht laufen können. Über 3000 Feierwütige tanzten bei bestem Sommerwetter, bis die Füße weh taten. Was als Party vor gigantischem Alpenpanorama begann, endete nach siebzehn Stunden tief in der Nacht im Schein des Vollmonds.

Musikfestivals und gutes Wetter, das gehört nicht automatisch zusammen. „Besser hätte man es nicht planen können“, sagt Philipp Sebastian deshalb zufrieden, als der Mitorganisator am Montag mit dem Rest des Teams der „Grünen Sonne“ bei fünf Grad im strömenden Regen auf dem Hohen Peißenberg mit dem Abbau beschäftigt ist.

Tatsächlich hatten sommerliche Temperaturen und Sonnenschein der diesjährigen Auflage des Elektromusik-Festivals am Samstag perfekte Bedingungen beschert – atemberaubender Blick aufs Bergpanorama inklusive.

Die einmalige Sicht auf Voralpenlandschaft und schneebedeckte Gipfel sorgte nicht nur für Staunen bei den über 3000 Besuchern, die zum Takt der Musik feierten. Auch die DJs, die für den Sound sorgten, zeigten sich beeindruckt. „Viele haben gesagt, dass es eines der besten Festivals seit langem war“, freut sich Sebastian, der die Veranstaltung gemeinsam mit Michael Britzger auf die Beine gestellt hat.

Und das will durchaus etwas heißen, denn viele der Künstler, die die beiden für den Gig auf dem Hohen Peißenberg engagiert hatten, sind weltweit unterwegs, haben schon so einige Orte gesehen. Solche Komplimente gehen „natürlich runter wie Öl“.

Grüne Sonne 2016 - die Bilder

Ob „Kollektiv Turmstrasse“, Acid Pauli oder Felix Kröcher: Die namhafte Line-up heizte dem Publikum kräftig ein. Erfreulich: Trotz der heißen Beats blieben die Köpfe kühl. „Es gab keine Schlägerei oder sonstigen Zwischenfälle“, so Sebastian – durchaus ungewöhnlich für eine Veranstaltung dieser Größenordnung.

Gelohnt haben sich auch die Änderungen, die die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr eingeführt hatten. So blieben den Besuchern etwa lange Schlangen am Eingang diesmal erspart. „Keiner musste länger als zehn Minuten warten.“

Bei so einem Erfolg dürfte eine Neuauflage eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Doch Sebastian gibt sich noch zurückhaltend. „Wir werden jetzt erst einmal die Gespräche mit der Gemeinde und der Polizei abwarten. Aber normal sollte nichts dagegen sprechen.“ Die Anhänger der „Grünen Sonne“ dürften das gerne hören. Schönes Wetter hin oder her.

Christoph Peters

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