Erfolgreiches Jahr der BN-Kreisgruppe: Zach gibt Vorsitz ab

Der Vorstand der Kreisgruppe (v. li.): Kurt Dörr, Gerhard Kinker, Dr. Helmut Hermann, Hartmut Klonz, Brigitte Steiner, Thomas Elste, Miriam Gerhardt, Wolfgang Kraus, Veronika Bischoff, Dr. Martin Eiblmaier, Thomas Auer und Richard Mergner. Foto: Privat

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KREISBOTE; Landkreis – Erfolgreich lief das Jahr 2010 für die Kreisgruppe des Bund Naturschutz. So lautete das Resümee der Naturschützer bei der Jahreshauptversammlung. Beispielsweise konnten drei wertvolle Grundstücke mit über drei Hektar Biotopfläche erworben werden, die Hälfte davon war sogar eine Schenkung. Rund 11,5 Hektar wurden mit vereinten Kräften von Mitgliedern und Freiwilligen sowie unter Einbindung von Schülern und Teilnehmern am Freiwilligen Ökologischen Jahr gepflegt, weil sich für diese extrem steilen oder sehr nassen Flächen trotz staatlicher Förderung, die zu gering ist, kein Landwirt mehr findet. Über 13 000 Amphibien wurden über die Straßen getragen. Die engagierte Umweltbildungsgruppe konnte mit rund 100, zum Teil staatlich geförderten, Veranstaltungen Kinder und Jugendliche an die Natur heranführen. Aus privaten Gründen ist Barbara Zach, die sieben Jahre lang die Kreisgruppe als 1. Vorsitzende geführt hatte, zurückgetreten. Für ihre engagierte Arbeit bekam sie viel Lob. Der Vorstand bedauert diesen Verlust, die Entscheidung der „Rückgabe“ solch eines verantwortungsvollen und zeitintensiven Amtes sei aber zu respektieren. Doch gleich vier neue engagierte Naturschützer haben sich in den Vorstand wählen lassen, so dass dieser jetzt aus zehn Personen besteht. Die Kreisgruppe wird vorerst ohne 1. Vorsitzenden weiter bestehen, bis sich vielleicht zur nächsten Jahreshauptversammlung jemand für dieses Amt findet. Der anwesende Landesbeauftragte, Richard Mergner, sah die Vakanz des Postens nicht als „Beinbruch“. „Natürlich wäre es uns lieber, wir bräuchten den Bund Naturschutz überhaupt nicht mehr“, philosophierte der 2. Vorsitzende, Dr. Helmut Hermann. „Bei der in die falsche Richtung laufenden Agrar-, Verkehrs-, Bau-, Energie- und Naturschutzpolitik ist an ein Ausruhen leider nicht zu denken, und wir freuen uns über jede tatkräftige Unterstützung.“

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