"Existenz 2009"

Zehn Fachvorträge, zwölf Ausstellungsstände, die Möglichkeit zum Austausch, zur Beratung und zur Information: Diese Chancen bietet der sechste Existenzgründertag mit dem Titel „Existenz 2009“, eine Informationsveranstaltung für ExistenzgründerInnen und JungunternehmerInnen, am Samstag, 7. Februar, von 9 bis 16 Uhr im Penzberger Gymnasium (Karlsstraße).

Kostenlos und ohne Voranmeldung können aufstrebende Jung- unternehmerInnen und die, die es werden wollen, einen ganzen Tag lang das Angebotsspektrum in Penzberg nutzen. Neu ist bei der mittlerweile sechsten Veranstaltung das „Jungunternehmerforum“, wofür vier Jungunterneh- merInnen aus dem gesamten Landkreis Weilheim-Schongau gewonnen werden konnten, die über ihre Erfahrungen berichten sowie Tipps und Anregungen geben. Neu seien auch die beiden Themen „Marketing“ und „Networking“, welche bei den Fachvorträgen speziell aufgegriffen werden, berichtet Justina Eibl, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, bei einem Pressegespräch im Landratsamt in Weilheim. Parallel zu den zehn Vorträgen beraten und informieren die Aussteller Agentur für Arbeit Weilheim, Aktivsenioren Bayern e.V., Bund der Selbstständigen Gewerbeverband Bayern e.V., LfA Förderbank Bayern, Handwerkskammer (HWK) für München und Oberbayern, Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern, Institut für Freie Berufe, KfW Mittelstandsbank, Vereinigte Sparkassen, Volksbank-Raiffeisenbank Penzberg eG und die Wirtschaftsjunioren Ammer-Lech an ihren Ständen die Besucher. Zum ersten Mal wird auch die Regierung von Oberbayern mit einem Stand bei der „Existenz 2009“ vertreten sein. Den großen Vorteil des Existenzgründertages sieht Eibl darin, dass „man alles kompakt vor Ort hat und sich auf kurzen Wegen informieren kann.“ Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter, HWK München und Oberbayern, die Kreishandwerkerschaft Oberland und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Weilheim-Schongau, 150 bis 200 Besucher. Dass ein solcher Tag nicht an Wichtigkeit verliert, sieht Heidrun Brugger, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau, darin begründet, dass allein die IHK im vergangenen Jahr im Weilheimer Büro am Bahnhof, welches laut Klaus Hofbauer, Geschäftsführer der IHK Geschäftsstelle Oberland, „bereits seit sieben Jahren“ existiere, „100 potenzielle Existenzgründer“ beraten habe. Für das Handwerk konnte Peter Sprenger, Kreishandwerksmeister, vermelden, dass zwischen 120 und 140 Existenzgründer und Betriebsübernehmer im Landkreis jährlich die Beratung suchen. Mit Rat und Tat stünde den Handwerkern der Betriebsberater Jan von Gruchalla zur Verfügung, der auch viel in den Betrieben vor Ort sei. Landrat Dr. Friedrich Zeller setzt nicht nur auf die Existenzgründer vor Ort, sondern baut auch auf diejenigen, die hier im Landkreis aufgewachsen sind und zur Ausbildung oder Studium weggegangen sind. Sie sollen mit „ihren tollen Ideen“ wieder zurückkommen und diese „hier bei uns umsetzen“. Hinweise zu Programm und Ablauf der „Existenz 2009“ sind aus dem Flyer zur Veranstaltung zu entnehmen; der Flyer liegt bei Gemeinden, Banken, Sparkassen, der IHK und der HWK, der Agentur für Arbeit in Weilheim sowie im Landratsamt in Weilheim und Schongau auf. Zusätzlich gibt es die Informationen des Flyers im Internet auf www.weilheim-schongau.de.

Meistgelesene Artikel

Es war einmal...

Region – Geschichten dienen als kulturelles Gedächtnis der Gesellschaft und sie regen die Fantasie an. Eine Form des Geschichtenerzählens ist das …
Es war einmal...

"Jede Trasse wird hinterfragt"

Weilheim – 2 582 WeilheimerInnen haben auf den Listen unterschrieben, welche die Bürgerinitiativen (BI) „Heimat 2030“ und „Marnbach-Deutenhausen“ am …
"Jede Trasse wird hinterfragt"

KönigsCard ab Mai

Landkreis – Die Gäste im Blauen Land, im Werdenfelser Land und im Allgäu nutzen sie bereits: Die KönigsCard, die ihnen im Urlaub zahlreiche …
KönigsCard ab Mai

Kommentare