Familiennachmittag bei den Pollinger Tagen Alter und Neuer Musik

Für kleine Künstler

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Klaus Lutz Lansemann zog die Kinder mit seiner lebendigen Vorstellung in seinen Bann, unterstützt wurde er von Gerold Huber am Klavier.

Polling – Auch an die kleinen Künstler wurde während der Veranstaltung „Pollinger Tage Alter und Neuer Musik“ gedacht.

Von 14 bis 17 Uhr konnten am Samstag Kinder im Pollinger Bibliothekssaal vorbei schauen und sich mit Musik unterhalten lassen. Den Anfang machte der Berliner Erzähler und Schauspieler Klaus Lutz Lansemann zusammen mit dem Pianist und künstlerischen Leiter Gerold Huber. Die beiden brachten den Besuchern die Kinderszenen für Klavier von Robert Schuhmann nahe. Lansemann schaffte es dabei den Kindern die einzelnen Geschichten in lockerer, gut verständlicher Sprache zu präsentieren und sie miteinzubeziehen.

Danach konnte eine Unterrichtseinheit mit Professor Ingolf Turban und seinem erst elfjährigen Meisterschüler Pjeer Bohn an der Geige mitverfolgt werden. Es sei ziemlich beeindruckend gewesen, die beiden dabei beobachten zu können, so Veranstalterin Birgit Chlupacek. Gut kam auch das Familienkonzert „Rhapsody in Blue für Klavier“ bei den großen und kleinen Zuhörern an. Lansemann nahm die circa 20 Kinder mit auf eine Reise, bei der er die Aussage der bekanntesten Komposition von George Gershwin übersetzte. Mit konkreten Handlungen und Aktionen wurden die Zuschauer zum Mitsingen und Mitmachen animiert. Begleitet wurde er dabei von Gerold Huber und dem britischen Künstler James Cheung am Klavier. „Alle standen und haben sich zur Musik bewegt“, sagte Chlupacek. Schön fand sie, dass an diesem Tag auch ein paar Asylsuchende aus Polling den Weg in den Bibliothekssaal gefunden

hatten.

Von Sofia Wiethaler

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