Film ab für den Wetterballon – Bayerisches Fernsehen dreht auf dem Hohenpeißenberg und sendet am 28. Januar

Wohin wird es den Ballon der Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg wohl dieses Mal verschlagen? Das hat sich das „laVita“-Team vom Bayerischen Fernsehen gefragt, als es die Station mit der Kamera im Gepäck besuchte.

Neugierig beobachtete Moderator Tobias Ranzinger jeden Schritt, bevor der Ballon der Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg endlich in die Lüfte entlassen werden konnte. „Über so ein Thema wollte ich schon immer was bringen“, begeisterte sich Ranzinger. Hans Claude, Leiter der Ozongruppe, stand ihm dabei Rede und Antwort. Zuerst wurde der Ballon mit Wasserstoff befüllt, an dem er die Ozonsonde, sicher eingepackt in einem Styroporzylinder, am Ballon befestigte. „Er wird die Sonde bis zu 35 Kilometer hoch tragen“, erklärte Claude. Dort erfasse sie sämtliche meteorologischen Daten, die die Wetterstation in die Zentrale in Offenbach sendet. Ranzingers Frage, ob Satelliten nicht genauer messen könnten als ein Ballon, verneinte Claude. „Auch wenn es altmodisch erscheint“, meinte Claude, „ist diese alt bewährte Methode trotz aller High-Tech-Satelliten nicht zu ersetzen, weil ein Ballon bis zehn Kilometer über dem Erdgrund viel genauer messen kann.“ Um die Sonde wieder zu bekommen, hat die Wetterstation den Styroporzylinder mit ihrer Adresse versehen und demjenigen einen Finderlohn versprochen, der die Sonde zurücksendet. „Wenn der Wind danach steht, kann der Ballon bis zu 400 km weit fliegen“, erklärte Klaus Kreitner, Mitarbeiter der Ozongruppe, der schon Pakete aus Ungarn erhielt. Zwischen 50 und 60 Prozent der Sonden finden ihren Weg zurück auf den Hohenpeißenberg. Mehr über den prominenten Wetterballon gibt es in der Sendung von „laVita“ am Donnerstag, 28. Januar, um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen.

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