Etwas weniger Besucher, zufriedene Wirte

27. Französische Woche in Weilheim

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Santé! Den Eröffnungsabend auf dem Marienplatz genossen v.li. Uta Orawetz, Referentin für die Städtepartnerschaft, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die Bürgermeister Didier Mouly und Markus Loth, Sabine Fenner-Wegener, Städtepartnerschaftsbüro.

Weilheim – „Die Französische Woche ist ein Phänomen: Sie ist 27 Jahre jung und zieht enorm an“, wählte der Gewerbeverbandsvorsitzende Hans-Georg Geist bei der Eröffnung launige Worte. Die Rechnung ging auf: Erneut überzeugte die Qualität.

Von der musikalischen Unterhaltung über das leckere Essen und Trinken bis hin zu den fröhlichen Gästen.„Hier macht das Arbeiten einfach Spaß“, freute sich Dr. Norbert Vidal vom Stand „Pavillon d`Alsace.“„Die Gäste, die unser Fest besuchen, wollen vergnügliche Stunden miteinander verbringen. Dass sie feiern können, haben sie wieder einmal bewiesen.“ Auf der Pressekonferenz am Sonntag ließen die französischen Gäste wissen, warum die Witterung so zuverlässig mitgespielt hat: „Wir haben einfach unser gutes Wetter aus Narbonne mitgebracht“, verrieten sie.

Französische Woche Weilheim

Die Französische Woche zählte auch in diesem Jahr „zum absoluten Höhepunkt“ in Weilheim, zog der Vorsitzende des örtlichen Gewerbeverbandes Hans-Georg Geist Bilanz: „Durch dieses Fest erfährt Weilheim eine große Resonanz weit über die Grenzen hinaus. Dem Slogan ‘Weilheim zieht an!’ wurde voll entsprochen“, stellte er fest. Bestbesuchter Tag auf der Französischen Woche war der Samstag. Auch wenn etwas weniger Besucher als im Vorjahr über den Marienplatz bummelten, zeigten sich die Wirte zufrieden. Die Polizei und der Sicherheitsdienst hatten kaum Auffälliges zu berichten. Ein 19-Jähriger wurde allerdings am Freitag nach „Sieg Heil“-Rufen und „Hitler-Gruß des Platzes verwiesen und angezeigt. 

Viel Resonanz erfuhr das Jubiläumsgetränk „Jumelage“ auch bei den Französischen Gästen. Sie wollen den Mix aus Holunderbier, Crémant mit Wasser und Minze auch in Frankreich ihren Gästen zelebrieren. 

Auf die Frage, warum kein Public Viewing auf der Französischen Woche organisiert worden war, zeigten sich die Veranstalter einig, dass solch eine Großveranstaltung mit den Auflagen nicht zu stemmen gewesen wäre. „Wir wussten, dass uns während dieser Zeit die ‘Nichtfußballfans’ besuchen. Und nach dem Spiel hatten wir ja wieder einen vollen Marienplatz“, erklärte Hans-Georg Geist. 

Insgesamt 850 Euro brachte am Sonntag die Versteigerung einer Methusalem-Flasche. Der Betrag wird der Weilheimer Tafel gespendet. Der Haupttreffer beim Gewinnspiel, eine einwöchige Reise nach Narbonne Plage im September, ging nach Krailling. 

Der Dank der Organisatoren galt – wie die Jahre zuvor – unter anderem dem Flaschendienst des TSV Weilheim und dem Veranstaltungsbüro. Als das „Glück des Tüchtigen“ bezeichnete Hans-Georg Geist bei der Pressekonferenz den Erfolg der Französischen Woche: „Alles, was wir beeinflussen konnten, hat wunderbar geklappt. Und das Wetter, ja, das ist das Glück des Tüchtigen.“ Nächstes Jahr geht es weiter – die 28. Französische Woche wird von 2. bis 5 Juli 2015 gefeiert.

Von Annelies Reichert-Schwaiger

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