Frei von Gentechnik

„Frei von Gentechnik“: Dem hat sich die Solidargemeinschaft „Weilheim-Schongauer Land“ bei ihrer Gründung im Jahr 1994 verschrieben. Nun bietet das Netzwerk erstmals gentechnikfreie Lebensmittel an.

„Wir freuen uns sehr, das endlich auf die Verpackung schreiben zu können“, sagte Brigitte Honold, 2. Vorsitzende der Solidargemeinschaft. So biete man nun dem Verbraucher auf den ersten Blick die Sicherheit, die er sich wünsche. Jürgen Fischer aus Hohenfurch, Erzeuger für „Weilheimer-Schongauer Land“, füttert seine Legehennen gentechnikfrei. „Mais, Weizen, Soja, Hafer und Erbsen stammen von heimischen Feldern“, erklärte Fischer. Das für die Hühnerfütterung als Eiweißlieferant wichtige Soja stammt von der Eiweißaufbereitungsanlage auf dem Asamhof in Kissing nahe Augsburg. Heuer bauten Landwirt Josef Asam und seine Vertragsbauern bereits auf 650 Hektar erfolgreich bayerisches Soja an – alles ohne Gentechnik. Schon vor etwa zehn Jahren versuchte er sich mit Bauern von „Unser Land“ im bayerischen Sojaanbau. Der Versuch gelang. Damit schafften Asam und die Vertragsbauern die Grundlagen für eine garantierte Fütterung ohne Gentechnik. Zudem sind ab sofort auch die Nudeln von „Unser Land“ frei von Gentechnik. Zum bayerischen Hartweizengrieß kommen nur die legefrischen, gentechnikfreien „Unser Land“-Eier hinzu. „Weilheim-Schongauer Land“ spricht sich unter anderem gegen den Eingriff in die Grundstrukturen der Natur aus und will regionale Nahrungsmittel stärken.

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