Gemütlich, friedlich, interessant – Wieder Tausende beim 6. "Weil-Kult"-Festival zum Ferienstart

Wer selbst dort war, kann es bestätigen: das dreitägige Weilheimer Kulturfestival „WeilKult“ auf dem Volksfestplatz hatte für jeden etwas Interessantes zu bieten. Gaumenfreuden aus aller Welt, Rhythmen aus aller Herren Länder und viel Raum für eigene Aktionen und Begegnungen lockten zum sechsten Mal tausende Besucher an.

Spiele ausprobieren, Filzen, Cocktails mixen und Tango tanzen konnte man bei „WeilKult“, den Eselsführerschein machen und sich beim Auftritt der Reggae-Band „Jah Children“ als singendes Bandmitglied etablieren. Doch auch der stille Genießer kam auf seine Kosten – beim Verzehr internationaler Köstlichkeiten, unter anderem aus Russland, im Biergarten, beim Erwerb von Kunsthandwerk an den Ständen und als Zuhörer bei Lesungen, Theaterstücken, Konzerten, Tanzaufführungen. Alle waren da, vom Baby bis zur Großmutter, vom Trachtler bis zum Motorrad-Freak. Es war einfach „ein Traum“, sagte Helmut Vasak-Wienchol, der die dreitägige Veranstaltung mit Thomas Zaska organisierte und erneut mit rund 30 Helfern stemmte. Besonders beeindruckte ihn, dass die Gäste nicht nur am Freitag und Samstag zahlreich aufs Gelände strömten, sondern auch bei den Gewitterschauern am Sonntag „hartnäckig“ blieben. Eine Aneinanderreihung von positiven Attributen ist deshalb auch sein Resümee: WeilKult sei an allen drei Tagen „gut besucht“ gewesen, „fantastisch“ sei diesmal die Kunsthalle angenommen worden, in der über zwanzig regionale Künstler ihre Arbeiten zeigten. „Highlights“ seien der Auftritt der Akrobatik- und Tanzgruppe „Vaganti“, eine der besten weltweit, und das abschließende Feuerwerk gewesen. „Sehr gut angekommen“ sind seinen Angaben zufolge auch die Rockhits und Oldies von „Aschering Blues“. Derart zufrieden gibt der Veranstalter dann auch gleich das Versprechen für eine Neuauflage von „WeilKult“ im Jahr 2010. Auch dann werden die Ferien mit „WeilKult“ beginnen. Dass er noch nicht sagen kann, wie diese aussehen beziehungsweise wie sich diese anhören und schmecken wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt verständlich. Er will jedoch die zahlreichen Anregungen von Besuchern umsetzen. Dass das Kulturfestival wieder in geordneten Bahnen verlief, freut Helmut Vasak-Wienchol besonders. Zum sechsten Mal in Folge sei man ohne Polizeieinsatz ausgekommen.

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