Generalsanierung für Peißenberger Glückaufturnhalle hat begonnen

"Ein ewiges Bauwerk"

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Dr. Friedrich Zeller (Anzug), Manuela Vanni (links v.Zeller) und Michael Weinbrenner (rechts v. Zeller) inspizierten mit Gemeinderäten und Projektplanern die Baustelle.

Peißenberg – „Das wird kein Stuttgart 21 oder Berliner Flughafen. Wir wissen, was wir wollen. Das Ding läuft.“ Dr. Friedrich Zeller versprühte Mitte der Woche beim offiziellen Startschuss für die Generalsanierung der Peißenberger Glückauf-Turnhalle großen Optimismus. 

Zeller glaubt, dass das rund sechs Millionen Euro teure Gemeinschaftsprojekt von Landkreis und Marktgemeinde erfolgreich über die Bühne geht. Die Zuversicht des Landrats hat ihren Grund: Obwohl schon 90 Prozent aller Gewerke vergeben sind, liegen die Kosten noch voll im Kalkulationsrahmen: „Das ist die zentrale Botschaft“, verkündete Zeller bei der „Baubeginnsanierungsanzeige“, zu der zahlreiche Planer, Architekten und Markträte gekommen waren. Auf den für solche Anlässe eigentlich üblichen „Spatenstich“ verzichteten der Landrat und Bürgermeisterin Manuela Vanni. 


Die Dreifachturnhalle, so hieß es, werde schließlich nicht neu gebaut, sondern „nur“ aufwendig generalsaniert: „Sie wird danach aber schöner sein, als je zuvor“, versicherte Zeller. Anfangs habe er gedacht, dass einige kosmetische Eingriffe genügen würden, doch vor allem aufgrund der Schäden am Tragwerk sei schnell klar gewesen: „Da müssen wir grundlegend ran.“ Die Millionen seien „richtig und gut platziert“, betonte Zeller. Während der Landkreis 2, 6 Millionen Euro schultert, trägt die Gemeinde 3,4 Millionen Euro der Kosten. 


Bis zu den Faschingsferien 2014, so der Zeitplan von Architekt Michael Weinbrenner, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein: „Die Halle wird quasi begradigt. Die vielen Ecken und Kanten kommen weg.“ Bereits bis August soll das Dach komplett erneuert sein und der Innenausbau beginnen. Statt einer verschachtelten und undichten Holzkonstruktion wird die Sportstätte an der Alpspitzstraße ein einfaches Stahltragwerk erhalten. „Das wird ein ewiges Bauwerk“, meinte Georg Karl beim Baustart. Bleibt bloß zu hoffen, dass der SPD-Gemeinderat recht behält: Die „alte“ GlückaufTurnhalle hielt gerade einmal 24 Jahre. Von Bernhard Jepsen

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