Ja oder Nein: Gewerbegebiet Nord spaltet Meinung der Wielenbacher

Was wollen die Bürger wirklich?

Wielenbach – Das Bürgerbegehren gegen den Standort Nord (an der Pähler Straße) für ein Gewerbegebiet läuft. 450 Unterschriften haben die Freien Wähler in Wielenbach gesammelt, 240 hätten sie gebraucht. Jetzt wollen die Gemeinderäte ein Ratsbegehren starten.

Am Dienstag wurde die Fragestellung im Rathaus eruiert und am 25. Mai, am Tag der Europawahl, soll der Abstimmungstermin sein. Die Gemeinde schreibt in ihrer Pressemitteilung: „Dazu wird es für den Fall, dass diese beiden Fragen nicht miteinander vereinbar sind, eine Stichfrage geben.“ Initiator des Ratsbegehrens ist CSU-Gemeinderat Bernhard Kölbl. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von knapp fünf Hektar, wie Gerhard Weber dem Kreisboten berichtet. „Wir können die Zukunft des Ortes nicht so verbauen. Im Westen ist Bauland, im Süden ist das Wasserschutzgebiet und im Osten ist die B2. Den Norden mit einem Gewerbegebiet auszubauen, würde ihn kaputt machen“, sagte Weber. Es solle aber kein reines Gewerbegebiet hingebaut werden, sondern ein Mischgebiet, erklärte Bürgermeister Korbinian Steigenberger auf Anfrage. Ursprünglich waren diese Gewerbeflächen an der B2 vorgesehen, sagte Weber. Als es um die Änderung des Flächennutzungsplanes ging, haben die Freien Wähler einen Fehler gemacht. Sie stimmten der Verlegung des Gebiets an die Pähler Straße zu, meinte Weber. „Nach langen Überlegungen und Anfragen von Bürgern habe ich mir dann schon meine Gedanken gemacht.“ Nachdem in der Bürgerversammlung am 13. Februar das Gewerbegebiet Nord auf zahlreiche Bedenken gestoßen war, haben sich die Freien Wähler Wielenbach dazu entschlossen ein Bürgerbegehren zu starten. Das Begehren richtet sich nicht gegen Gewerbegebiete an sich, sondern nur gegen diesen Standort– diese Aussage ist Weber wichtig. Die Haunshofener haben für das Begehren kein Verständnis, das sei Gerhard Weber ein bisschen suspekt.

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