Mit Grips zum Landessieg: Stefan Strobels nächste Hürde ist der Bundesentscheid von "Jugend forscht"

Ein Bursche aus Seeshaupt hat es in den 44. Bundesentscheid von „Jugend forscht“ geschafft. Mit seinem Informatik-Projekt setzte sich Steffen Strobel, Gymnasiast in Penzberg, gegen die Konkurrenz durch.

Er entwickelte ein Infrarotsystem für den Nahbereich: Mithilfe einer Infrarotkamera und der entwickelten Software gelingt es Strobel, unter der Haut liegende Venen am Computerbildschirm in Echtzeit zu visualisieren. Injektionen in schwierigen medizinischen Situationen können mit dieser Technik erleichtert werden. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zeichnete den 20-jährigen Seeshaupter im Deutschen Museum in München aus. 76 Teilnehmer präsentierten insgesamt 56 Forschungsarbeiten im Landesentscheid. Das Bundesfinale ist vom 21. bis 24. Mai in Osnabrück. „Jugend forscht“ ist der größte europäische Wettbewerb für naturwissenschaftliche und technische Talente. Heuer haben sich erstmals bundesweit 10061 Teilnehmer angemeldet. Das sind bundesweit die zweithöchsten Anmeldezahlen seit der Gründung im Jahr 1965. Die Ausrichtung des Wettbewerbes auf Regionalebene erfolgte im Landkreis über die Firma „Hoerbiger“ in Schongau. Der Konzern ist weltweit in führender Position in den Geschäftsfeldern der Kompressortechnik, Automatisierungstechnik und Antriebstechnik tätig. 6400 Mitarbeiter erzielen einen Umsatz von etwa einer Milliarde Euro.

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