Große Zauberei für die Kleinen – Kinder begeben sich im Stadttheater auf die Spuren von Houdini

Zauberer Fidibus (li.) mit seinen Zauberlehrlingen und Assistentin Simone Strasser (re.). Foto: Dangel

Im Stadttheater ging Großes vor sich. Würde man in einem Zauberworkshop eher kleinere Showtricks erwarten, hantierten die Kinder im Rahmen des Ferienprogramms dort unter Anleitung von Oliver Page alias Zauberer Fidibus mit großen Gerätschaften, Schwertern und „gefährlichen Tieren“. Die Zauberlehrlinge übten sich fünf Tage lang in der Kunst der Großillusion, wie sie sonst nur im Fernsehen oder auf großen Showbühnen in Las Vegas zu sehen ist.

Ab neun Uhr ging ein Erlebnistag für die neun Kinder zwischen acht und zwölf Jahren los, an dem sie in fünf Stunden das streng geheime Handwerk großer Illusionisten wie Houdini oder David Copperfield kennen lernten. Mit eigens aus Las Vegas importierten Original-Requisiten konnten die Kinder selbstständig Gegenstände und Personen erscheinen, sich verwandeln, verschwinden und sogar schweben lassen. „Es sieht einfach aus, erfordert aber viel Konzentration“, weiß der Zauberer. Die Kinder erlernten dabei jeden Tag zwei aufwändige Großillusionen, die eingeübt und zu einer kompletten Bühnenshow zusammengebaut werden mussten. Keine leichte Aufgabe, wie Page erklärt: „Das Schwierigste für die Kinder ist die Choreographie. Kinder, die sich gerade erst kennen gelernt haben, müssen im Team arbeiten und sich während der Aufführung wortlos verständigen.“ Daher wurden regelmäßig Pausen eingelegt, damit die Kinder verschnaufen konnten. Bei einer öffentlichen Show-Gala am Freitagnachmittag wurde dann dem interessierten Publikum ein Spektakel bestehend aus acht Großillusionen präsentiert, das mit eigens designten Kostümen, Show-Musik und Licht ausgestattet wurde. Das Berufsbild des Zauberers steht bei den Kindern nach so viel Zauberspaß hoch in Konjunktur, es bleibt aber auch ein sehr schwieriges, wie Page betont. Weitere Termine sowie Bilder und Videos gibt es auf www.zauber-workshop.de.

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