Es hagelte Tore und Strafzeiten – Peißenberger Eishackler besiegen den EHC Dorfen und verlieren gegen den VER Selb

Tore und Strafzeiten in Hülle und Fülle gab es beim Heimspiel der Peißenberger Eishackler gegen den EHC Dorfen, das die Truppe von Trainer Norbert Strobl mit 10:4 gewann, und auch beim Auftritt beim VER Selb, der mit 3:6 verloren ging.

„Das war Holzhacker-Eishockey“, ärgerte sich Strobl über das rustikale Auftreten der Dorfener, die insgesamt 131 Strafminuten kassierten. Die Partie begann für die Eishackler mit dem Doppelschlag von Marco Pfleger und Hubert Mach in der fünften Minute erfreulich. Die anfängliche Überlegenheit führte aber auch zu Nachlässigkeiten, die durch Geigenschieder und Dlougos in Gegentore umgemünzt wurden. Zwischendurch markierte noch Marek Pospisil das zwi-schenzeitliche 3:1. Zu Beginn des Mittelabschnitts sorgten die Hausherren mit drei Toren innerhalb von zwei Minuten für klare Verhältnisse. Florian Barth, erneut Pfleger und Martin Weckerle trafen zum 6:2. Gerbl verkürzte vor dem letzten Wechsel dann noch für die Gäste. Im letzten Durchgang bestimmten dann zahlreiche Strafzeiten das Geschehen. Auch Tore fielen: Max Barth mit zwei Treffern, Thomas Maier und Pospisil waren für die Hausherren erfolgreich. Für Dorfen, die eine unter anderem eine Spieldauer und eine Matchstrafe kassierten, traf noch Koller. Kurz vor Ende holte sich Peißenbergs Mike Heindl eine überflüssige Spieldauerstrafe ab. Er fehlte damit in Selb. Nach der Partie fehlten bei der Heimfahrt Andreas Saal und Thomas Wasl, die mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus mussten. In der erneut ruppigen Partie fielen die Nordbayern unangenehm auf. Die Selber gingen durch Hendrickson auch in Führung, die aber Sebastian Kastner noch im ersten Durchgang egalisierte. Im Mittelabschnitt brachte Andreas Becherer die Gäste bei zwei Mann mehr auf dem Eis mit 2:1 in Front. Zuvor war Selbs Thielsch noch bei einem Penalty an Felix Barth gescheitert. Im Schlussdurchgang drehten die bereits zuvor brandgefährlichen Hausherren die Partie zu ihren Gunsten. Zweimal Lamich, sowie Siegeri sorgten für die Führung. Becherer brachte die Eishackler danach noch einmal auf 3:4 heran. In der Schlussphase machte Sekera mit zwei Toren aber alles klar. „Der Selber Sieg war insgesamt verdient“, räumte Strobl hinterher ein. Sein Team erwartet am Sonntag, 29. November, den Spitzenreiter aus Miesbach.

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