Hang muss stabilisiert werden – Bauarbeiten an Hohenwarter Kurve verzögern sich

Stillstand auf der Baustelle zum westlichen Teilstück der Peißenberger Umgehung. An der Hohenwarter Kurve gibt es Probleme mit der Hangstabilisierung. Foto: Jepsen

Im Dezember 2008 wurde sie für den Verkehr freigegeben, doch komplett fertiggestellt ist die Peißenberger Umgehung immer noch nicht. Am westlichen Trassenabschnitt unterhalb der Hohenwarter Kurve werden die Fahrzeuge nach wie vor über ein Provisorium umgeleitet – und daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Unter Berufung auf ein Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt in Weilheim berichtete Bürgermeisterin Manuela Vanni im Gemeinderat, dass derzeit ein geologisches Gutachten angefertigt werde. Die Bodenverhältnisse im betroffenen Streckenbereich seien „sehr schlecht“, weshalb man zur Hangstabilisierung zusätzliche Betonbohrpfähle setzen müsse. Die Baukosten – für die gesamte Trasse 54 Millionen Euro – würden dadurch „wesentlich teurer“, einen konkreten Betrag nannte Vanni allerdings nicht. Wann die Arbeiten an der momentan ruhenden Großbaustelle fortgesetzt werden, sei noch ungewiss: „Es muss erst neu ausgeschrieben werden, aber das Staatliche Bauamt hofft, im Herbst anfangen zu können“, erklärte Vanni. Die Bauarbeiten würden dann noch mindestens anderthalb Jahre dauern.

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