Geschwindigkeitskontrollen an der B17

In Hohenfurch wird geblitzt

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Mit diesem Banner weist die Gemeinde seit mehreren Wochen auf die Geschwindigkeitskontrollen hin.

Hohenfurch – In Hohenfurch geht es Rasern ab sofort an den Geldbeutel. Nachdem die Gemeinde im Januar dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit beigetreten ist, hat dieser nun mit den Geschwindigkeitskon­trollen begonnen. Zunächst erstreckt sich das Einsatzgebiet auf die B17.

Seit Mitte Juli warnen großflächige Plakate die rund 14 500 Auto- und Lkw-Fahrer, die tagtäglich auf der B17 durch Hohenfurch fahren. „Donnerwetter, bald blitzt‘s!“ steht darauf zu lesen. Man kann also nicht sagen, die Schönach-Gemeinde hätte nicht gewarnt, dass das Zuschnellfahren künftig zu einem teuren Vergnügen wird. Trotz des freundlichen Hinweises ist natürlich nicht davon auszugehen, dass sich in Zukunft auf einmal alle Auto- und Lkw-Fahrer an das vorgeschriebene innerörtliche Geschwindigkeits-Limit von 50 Km/h halten werden. In der Gemeinde wäre man daher schon zufrieden, wenn allein die Zahl der Temposünder signifikant sinken würde. Denn von denen gibt es einige, wie eine Testmessung im Mai ergeben hat.

Acht Tage lang registrierte ein Messgerät an der innerörtlichen Bundesstraße die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Von den 100 000 Autos und Lkws seien fast elf Prozent schneller als 58 Km/h gefahren, berichtet Bürgermeister Guntram Vogelsgesang. 420 Mal hätte es für die Verstöße Punkte in Flensburg gegeben. Mehr als 90 Autofahrer seien so schnell unterwegs gewesen, dass sie ihren Führerschein hätten abgeben müssen.

Erstmal nur an der B17

Wann und wie oft künftig geblitzt werden soll, will der Bürgermeister nicht verraten. Die erste Messung habe aber bereits stattgefunden, sagt er. Aktuell ist der Einsatzort der Verkehrs­überwacher auf die B17 beschränkt. Vogelsgesang will aber nicht ausschließen, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch in anderen Bereichen der Gemeinde kontrolliert wird. „Noch ist da aber nichts entschieden.

Christoph Peters

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