Insel und Buchten für sicheren Schulweg

An der St. Johann-Grundschule wird derzeit kräftig gewerkelt. Das Hauptgebäude sowie die angrenzende Turnhalle werden modernisiert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. In der jüngsten Sitzung verständigte sich der Marktrat zudem darauf, den Eingangs- und Parkplatzbereich für rund 150 000 Euro komplett umzugestalten.

Geplant ist der Bau einer geschwungenen Wendeschleife mit gepflasterten Haltebuchten, Grüninsel und Baumbestand sowie eines ebenfalls gepflasterten Vorplatzes. Die derzeit 19 Stellplätze sollen wiederum auf die Ostseite des Schulgebäudes verlagert werden. Als Hauptgrund für die Neugestaltung, die parallel zum Start der Sommerferien beginnen soll, führt der Gemeinderat neben der optischen Aufwertung die im Gremium schon länger diskutierte Schulwegsicherheit an. Gerade diesbezüglich sprach Marktbaumeister Markus Brunnhuber von einer „sinnvollen Vorwegmaßnahme“ zu den geplanten Straßenausbauten in der Habergasse sowie im Schul- und Suiterweg. Das Entwurfskonzept für die drei Straßenabschnitte liegt zwar schon vor, der anvisierte Baubeginn Mitte August lässt sich nach Auskunft Brunnhubers zeitlich jedoch nicht mehr halten. Die Kosten für den Straßenausbau müssen zu einem nicht unerheblichen Teil von den Anliegern getragen werden, weshalb verstärkter Informationsbedarf besteht und die Rathausverwaltung mit „umfangreichen Erörterungen“ im Gemeinderat rechnet. Die Umgestaltung des Schulparkplatzes, versicherte Brunnhuber bei der Vorstellung des Konzepts, sei in punkto Bauablauf unabhängig vom späteren Ausbau des Schulwegs realisierbar. Lediglich die auf der nördlichen Straßenseite eingeplanten Besucherstellplätze könnten vorher noch nicht anlegt werden. Für Diskussionsstoff im Gemeinderat sorgte die Absicherung des Schulwegs in Richtung Habergasse. Die im Bauausschuss diskutierte Errichtung eines provisorischen Gehwegs lehnte das Gremium ab. Der Aufwand von 10 000 Euro, so hieß es, sei nicht gerechtfertigt zumal vermutlich spätestens im nächsten Jahr der Vollausbau über die Bühne gehe. Auch der Vorschlag von Ulrich Franz (Bürgervereinigung), den Bau des Gehwegs im Sinne des Entwurfskonzept vorwegzunehmen – „Das ist technisch kein Problem“, so der gelernte Bauingenieur – wurde nicht weiterverfolgt. Stattdessen will man mit dem Elternbeirat Kontakt aufnehmen, um Schulweghelfer zu rekrutieren.

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