Feiern zum 40-Jährigen der Fußgängerzone gingen in die zweite Runde

Super Wetter – super Stimmung

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Ein Prosecco auf der Schlafcouch, dazu lud Christa Kriesmair (Mitte) die Kunden ihres Wohnstudios am Marienplatz nach der Arbeit ein.

Weilheim – Petrus hatte etwas gutzumachen: Am zweiten Wochenende der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der Fußgängerzone herrschte Kaiserwetter in der Kreisstadt und das freute sowohl die Veranstalter als auch die Besucher, die zu hunderten kamen.

Den Auftakt machte am Donnerstagabend „Afterwork in der Innenstadt“. Viele Geschäfte hatten sich hierzu ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Da konnte man am eigens aufgeschütteten Sandstrand Cocktails schlürfen, sein Make-up auffrischen lassen, eine entspannende Massage genießen oder zu flotten Rhythmen feiern und tanzen. Beim Kuchenverkauf kamen knapp 700 Euro zusammen, die von Mitgliedern des Aktionskreises Innenstadt auf 1 000 Euro aufgerundet wurden und an die Weilheimer Tafel gehen.

40 Fußgängerzone Weilheim

Weiter ging es dann am Freitag mit dem „Café del Mar“ der Weilheimer CSU, die als besonderes Highlight eine Stadtwette ausgelobt hatte. Und die ging für die CSU verloren, denn tatsächlich fanden sich weit mehr als 40 Weilheimer, die einen künstlerischen Beitrag auf die Bühne brachten. Da sangen Kinder und Erwachsene, es kam Clownerie, Gedichte und Vorträge, der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Weilheimer Krankenhaus, Dr. Thomas Löffler, lies beim Boogie die Tasten fliegen und Organist Jürgen Geiger – eigentlich mit einer klassischen Nummer angekündigt – rockte spontan mit Lisas Band. Sogar die Stadtkapelle kam mit Marschmusik auf einen Sprung von der Probe vorbei. Damit war es besiegelt, dass sich mindestens vier CSU’ler vom Kirchturm abseilen mussten. In den Seilen hingen dann Pirmin Mohr, Martin Wagner, Marion Lunz-Schmieder und – zusammen mit Gerald Ott vom Alpenverein – die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock. Und auch Ingo Remesch erklärte sich mit dem politischen Gegner solidarisch und wagte die Mutprobe.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Sports mit zahlreichen Vorführungen auf der Bühne und vielen Infoständen auf Marien- und Kirchplatz. Hier hatten vor allem die kleinen Besucher viel Spaß und konnten Stempel sammeln, um an einer Verlosung teilzunehmen.

Am Sonntagmorgen trafen dann die Teilnehmer der eRuda, Deutschlands größter Elektromobilitäts-Ralley, in Weilheims guter Stube ein. Auch hier kamen wieder viele Interessierte, um sich über das stromgetriebene Fahren zu informieren. Auf die Etappe nach Starnberg wurden die Teilnehmer dann stilecht mit der schwarz-weißen Flagge geschickt, die abwechselnd auch die Politprominenz schwang. Und wer hier in den elektrischen Midi-Bus stieg, konnte gleich weiter zu den Stadtwerken, die zum Tag der offenen Tür geladen hatten. Hier gab es Führungen durch das Gebäude, der umfangreiche Fuhrpark wurde präsentiert und die innovative Heiztechnik des mehrfach ausgezeichneten energieeffizienten Neubaus erläutert. Dazu gab’s natürlich Verköstigung und viele Attraktionen für Kinder wie Bull-Riding, Hüpfburg, Kletterturm und Mini-Dampfeisenbahn.

Die dritten im Bunde waren am Sonntag Feuerwehr und Rotes Kreuz, die ebenfalls zum Tag der offenen Tür geladen hatten. Auch hier stand die Information im Vordergrund, zahlreiche Vorführungen zeigten Einsatzmethoden, bei Drehleiterfahrten gab es einen Blick auf Weilheim von oben und in der Teddyklinik wurde so mancher kuschelige Freund verarztet.

Zusätzlich konnten die Einsatzfahrzeuge der Rettungsdienste von den Besuchern in Augenschein genommen werden und für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt.

Von Bianca R. Heigl

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