Über 100 Angebote aus der Region auf Weilheimer Jobmesse

Jetzt den Traumberuf finden

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Die Veranstalter der Jobmesse freuen sich auf die Besucher der Jobmesse (v.li.): Robert Ernst (Agentur für Arbeit), Robert Christian Mayer (Arbeitskreis "Schule-Wirtschaft"/Vereinigte Sparkassen), Justina Eibl (Stabstelle Wirtschaftsförderung), Landrat Dr. Friedrich Zeller, Gustl Bernhofer (Kreishandwerkerschaft Oberland).

Weilheim – Kontakte knüpfen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gehen? Sich bei Unternehmen in der Region umhören und sich für einen Beruf entscheiden? Genau das können künftige Schulabgänger jetzt bei der Jobmesse in Weilheim.

Unter dem Motto „Mein Job – meine Zukunft“ startet diese am Donnerstag, 28. Februar, um 13.30 Uhr in der Stadthalle und dauert bis etwa 17.30 Uhr.

An diesem Tag feiert die Jobmesse ihren zehnten Geburtstag. Schon bei der ersten Auflage war der Ansturm groß. „Die Jugendlichen haben uns schier überrollt“, erinnert sich Justina Eibl von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landratsamtes zurück. Da die Jobmesse ein derartiger Erfolg war, wurde sie immer wieder veranstaltet, ihr Konzept dabei immer weiterentwickelt. Gemeinsam wollen das Landratsamt, die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer, die IHK und der Arbeitskreis „Schule – Wirtschaft“ auch in diesem Jahr an „einem Strang ziehen“, erklärt Landrat Dr. Friedrich Zeller. „Der Arbeitsmarkt dreht sich“, sagt der Landrat. „In den letzten zwei Jahren hat er sich stark gewandelt.“ 2008 sei es noch schwerer gewesen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Inzwischen seien die Arbeitgeber oftmals froh, wenn sie einen geeigneten Auszubildenden finden. Viele Optionen stünden den Jugendlichen offen. Laut Zeller das Wichtigste: „Der Start muss gelingen.“


Informieren und entscheiden

„Wie bunt der Ausbildungsmarkt ist, spiegelt sich im Flyer wider“, weist Robert Ernst von der Agentur für Arbeit auf die unzähligen Möglichkeiten für Berufseinsteiger hin. Die Chancen, einen passenden Ausbildungsplatz zu bekommen, stehen derzeit sehr gut. Fachkräftemangel und demografischer Wandel sind die Stichworte, die künftigen Azubis zugutekommen. Viele Betriebe wollen sich den Nachwuchs im eigenen Haus heranziehen. „Der gute Ausbildungsmarkt verleiht Rückenwind“, weiß Ernst. Dennoch rät er Jugendlichen, die eine Ausbildungsstelle suchen, sich umfassend zu informieren. „Nur, wer sich Gedanken macht, kann gezielt da hinkommen, wo er will.“ Es sei wichtig, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, und sich schließlich für einen Weg zu entscheiden. Wer sich ins Zeug legt, habe aber gute Chancen, wirklich das zu schaffen, was er anstrebt. „In manchen Bereichen gibt es viele Konkurrenten“, sagt Ernst. Daher sei vor allem in den beliebtesten Berufen besonderes Engagement, etwa in Form von freiwilligen Praktika, notwendig.


Persönlich und kompetent

Zwischen 1600 und 1800 Besucher machten sich in den letzten Jahren auf den Weg zur Weilheimer Jobmesse. Auch diesmal werden etwa so viele erwartet. Das persönliche Gespräch steht ebenso im Vordergrund wie das Kontakte knüpfen. „Was wir in Weilheim haben, ist optimal“, ist sich Gustl Bernhofer von der Kreishandwerkerschaft Oberland sicher. „Fast schon heimelig“ beschreibt er die Atmosphäre bei der Jobmesse, in der sich die Jugendlichen von Experten individuell beraten lassen können. Auch hebt Bernhofer das ehrenamtliche Engagement der Standbetreiber hervor. Mit viel Sachverstand wollen diese die Begeisterung für ihren jeweiligen Beruf auch an die nächste Generation weitergeben. Damit die Jugendlichen schnell einen Überblick bekommen, wurde der Flyer komplett neu konzipiert. Alle Angebote sind darin nach Branchen geordnet.

Robert Christian Mayer von den Vereinigten Sparkassen und Geschäftsführer des Arbeitskreises „Schule-Wirtschaft“ verdeutlicht, dass sich die Ansprüche im Laufe der Zeit gewandelt haben. „Zwischenzeitlich waren Berufe in der Mode und den Medien sehr gefragt, in den letzten Jahren verstärkt die sozialen Berufe.“ Dementsprechend wurden auch die Aussteller gewählt. Mit der Zeit geht auch die Kommunikation der Jobmesse. Daher informiert die Sparkasse auf ihrer Seite bei Facebook (www.facebook.com/spkwm ) über die Jobmesse.


Jobs in allen Bereichen

Im Bereich „Verwaltung und Staat“ finden sich beispielsweise die Polizei, die Bundeswehr aber auch das Landratsamt als Ausbilder. An den Ständen zu „Natur und Wissenschaft“ werden hauptsächlich Berufe vorgestellt, die sich im Labor abspielen. Auch unterschiedliche Bürotätigkeiten präsentiert die Jobmesse: Ob im Automobilbereich, beim Rechtsanwalt oder als technischer Zeichner – die Bandbreite ist groß. „Bits und Bites“ lautet das Motto bei den IT-Berufen.

Für alle, die sich lieber um Menschen kümmern wollen, werden verschiedene soziale Berufe vorgestellt: Kindergarten, Altenheim oder doch lieber Physiotherapie? Kein Problem. Die Jobmesse hat in allen Bereichen Experten geladen.

Bei den Ständen zum Thema „Hand Anlegen“ geht es in die handwerklichen Bereiche. Friseurinnung, Metallinnung, Schreinerinnung, Elektroinnung, Malerinnung, Bäckerinnung, die Innung für Kraftfahrzeughandwerk, die Kaminkehrerinnung sowie die Innung für Heizung und Sanitär zeigen Interessierten, wie spannend und abwechslungsreich ein handwerklicher Beruf sein kann. Auch Jugendliche, die sich für den Beruf als Koch oder Gärtner interessieren, kommen hier auf ihre Kosten. „König Kunde und Dienstleistung“ heißt der Bereich, in dem es sich vor allem um den Verkauf dreht.

In den Bereichen Elektrik, Mechanik und Technik gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zerspanungsmechaniker bieten regionale Firmen ein breites Spektrum.

Doch nicht nur Lehrberufe gibt es auf der Jobmesse zu entdecken. Auch Schulen und Akademien stellen sich vor. Alle, die nach der Ausbildung studieren wollen, oder gleich ein duales Studium beginnen möchten, finden ebenfalls zahlreiche Angebote. “Es geht in jeder Sparte auch in der Region weiter“, weiß Eibl über die unterschiedlichen Abschlüsse vor Ort.


Zukunft gestalten

Die Jobmesse hilft, Eindrücke von verschiedenen Berufen und Firmen zu gewinnen und vielleicht sogar das passende Ausbildungsunternehmen zu finden. Gleichzeitig können die Bewerber bei den Unternehmen einen guten Eindruck hinterlassen und sich für Praktika oder Lehrstellen empfehlen.

Damit dies auch gelingt, haben die Veranstalter einen Leitfaden erarbeitet, den die Jugendlichen als Inspiration für ihre Gespräche verwenden können: 


Welche Fähigkeiten sollte man für den Wunschberuf mitbringen? 

Welche Tätigkeiten sind in diesem Beruf auszuführen? 

Welche ähnlichen Berufsbilder/Alternativen gibt es?

 Wie lange dauert die Ausbildung? Welche Arbeitszeiten gelten?

 Wo findet die Ausbildung statt? Wo ist die nächste Berufsschule?

 Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? 

Welche Weiterbildungs- /Aufstiegsmöglichkeiten gibt es? 

Wo findet man nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz? 

Besteht die Möglichkeit zu „schnuppern“ oder ein Praktikum zu machen? 

Wer ist der zuständige Ansprechpartner? 

Wann/wo/wie ist er zu erreichen?

Bis wann muss die Bewerbung wo sein? Was muss die Bewerbung enthalten? 


Gewinne ein iPad

Um an der Verlosung teilzunehmen, musst du dich bei der Jobmesse an fünf Ständen beraten lassen. Für jedes Gespräch bekommst du einen Aufkleber auf deine Sammelkarte. Die musst du dann nur noch ausfüllen und in die Box am Eingang werfen und mit etwas Glück bist du schon bald Besitzer eine neuen iPads.



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