Theatergruppe übergibt vier Spendenschecks

200 000-Euro-Marke geknackt

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Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe der Theatergruppe im Pfarrheim. 7 800 Euro wurden auf vier soziale Einrichtungen aufgeteilt.

Peißenberg – Die imposante Grenze von 200 000 Euro ist überschritten. Mit den 7 800 Euro, die die Theatergruppe der Peißenberger Kolpingsfamilie in diesem Jahr in der Tiefstollenhalle erspielte, sind es nun 205 300 Euro, die seit 1965 an soziale Einrichtungen gespendet wurden.

Sechs Mal traten die elf Schauspieler, unterstützt von zahlreichen Helfern im Hintergrund, im November auf. Rund 1 300 Besucher kamen, um das Stück „D’Wahl-Lump’n“ zu sehen. „Ois is glaffn, wie gschmiert“, freut sich Peter Butz, der im Stück den örtlichen Metzger und Feuerwehrhauptmann mimte. Und auch seine Mitspieler waren bei der Spendenübergabe im Pfarrheim St. Johann am Mittwoch sichtlich erfreut über das Ergebnis. 

Der Reinerlös, der vom Eintrittsgeld und dem Pausenverkauf übrig blieb, wurde zwischen vier Einrichtungen aufgeteilt. 3 000 Euro gingen an den Verein Palliahome, über 2 000 Euro durfte sich das Pollinger Hospiz freuen. Auch die Kirchenstiftung St. Johann wurde bedacht und bekam 1 300 Euro. Die Paula Lindauer Stiftung erhielt einen Scheck in Höhe von 1 500 Euro.

Jetzt ist die Gruppe, die 2015 ihren 50. Geburtstag feiert, bereits auf der Suche nach dem nächsten Stück. Es soll im Herbst aufgeführt werden, die Proben beginnen im August. „Das Stück muss zu den Schauspielern passen“, erklärt Heidi Butz, die die Theatergruppe gemeinsam mit Christa Beyer leitet. Und hier gibt es ein kleines Problem, denn die jüngere Generation ist in der Gruppe schwach vertreten. Vor allem ein junger Mann wäre für viele Stücke nötig. „Wir freuen uns immer über neue Mitglieder“, appelliert Heidi Butz an alle, denen Theaterspielen Freude bereitet, mitzumachen.

Von Ursula Gnadl

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