Kräuterbuschen als Gotteszeichen – In Weilheims Stadtpfarrkirche einen Festgottesdienst zu Ehren Marias gefeiert

Fünf Kräutermädchen. Milena, Franziska, Laura-Maria, Johanna und Mia freuten sich vor der Weihe auf ihre Aufgabe als „lebendiger Strauß“. Foto: Müller

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GEORG MÜLLER; Weilheim – Beim Festgottesdienst zu Mariae Himmelfahrt war die ihr geweihte Stadtpfarrkirche gut gefüllt. Die Kräuterbuschen, deren Weihe seit dem 9. Jahrhundert bekannt ist, waren in den Ablauf der stimmungsvollen Feier eingebunden. Acht Heil- und Würzkräuter wurden an ebenso viele Mädchen übergeben, die symbolisch per rotem Band zu einem Strauß gebunden wurden. Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl beschrieb die Pflanzen als Gotteszeichen, in denen seine Liebe und Fürsorge sicht- und spürbar wird. Die 220 vom katholischen Frauenbund gebundenen Kräuterbuschen waren im Nu verkauft. Der Erlös der geweihten Sträuße, 750 Euro, wird in den Ankauf von Musikinstrumenten für den Kinderchor investiert. Musikalisch gestaltet wurde der Familiengottesdienst vom „Tonkreis“.

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