6. KultUHRnacht: 15 Bands brachten Weilheim zum Klingen

Awardgewinnerin Zydeko Annie – ein musikalischer Wirbelwind erster Güte. Bei ihren Songs hielt es die jüngeren Besucher nicht lange auf den Plätzen. Foto: Müller

Das nicht mehr ganz neue Stadtlogo „Weilheim zieht an“ wurde in der sechsten KultUHRnacht beispielhaft umgesetzt. Ab 19 Uhr füllte sich am Samstag die Fußgängerzone. Unter den Gästen waren viele Besucher aus den benachbarten Landkreisen, bis hin zu Musikfans aus der Landeshauptstadt München.

Am 24. März brachten 15 Live-Bands, darunter etliche aus der Region, die Lokale, Plätze und Gassen der Innenstadt zum Klingen. Die bunte Mischung aus renommierten Gruppen und Neupräsentationen hatte eine enorme Bandbreite und bot für jeden Geschmack und jede Altersgruppe das Passende. Ob überschäumendes italienisches Temperament, Rock, irische Balladen, Blues, Funk und Soul – die Stimmung war bestens. Schon früh, gegen 21 Uhr, stiegen die Raumtemperaturen deutlich an. Doch es war nicht nur die Musik, die das Publikum inspirierte, denn zum Rahmenprogramm gehörten auch Kunst und Besinnung. Kunst, Wein und Häppchen gab es gleich dreifach. In der Sparkasse stellten sich vier Malerinnen mit ihren Werken vor, im Stadtmuseum war es Horst Esser mit „Architekturen des Wandels“ und in der Galerie auf Zeit galt die Aufmerksamkeit der Besucher den „Mondscheinpiloten“ und der Ausstellung „Zwei Mal“. Wer die Besinnung, Andacht und Ruhe schätzte, der war in der Stadtpfarrkirche bei Nightfever gut aufgehoben. Der reizvolle Kontrast zwischen dem prallem Leben draußen, dem Gottesdienst, Chorgesang und individuellen Gebet bei Kerzenschein zog viele Gläubige in ihren Bann. „Wunderschön. Das ist eine Stimmung wie auf einem Kirchentag“, beschrieben drei Besucherinnen aus Schongau ihre Gefühle. Anerkennung gab es auch für die Bands. Zwei Starnbergerinnen brachten es auf den Punkt: „Einfach genial. Bei der Musik bekommt man richtig Frühlingsgefühle“, schwärmten sie und versprachen, im nächsten Jahr wiederzukommen. So viel Anerkennung hörte auch Holiday Event-Geschäftsführer Rupert Reggel gern. Das Angebot auf hohem Niveau, die Mischung aus regionalen Bands und namhaften Gruppen von auswärts kamen gut an. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Klar, nächstes Jahr geht es wieder weiter“, kündigte Reggel nach der sechsten KultUHRnacht an.

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