Mehr als 1400 Musikfans feiern bei kultUHRnacht

Bands rocken in Weilheim

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Andi Thon in der gemütlichen Dachsbräu-Stube.

Weilheim – Im Schildbürger packten die Musiker von „Rocktools“ ihre Instrumente erst gegen 2 Uhr morgens ein. Immer wieder wollten die Zuhörer mehr Klassiker von AC/DC und Co. hören. Und auch in vielen anderen Weil-heimer Kneipen, Restaurants und Geschäften rockten Bands am Samstag die Stadt.

Zum Glück war es wesentlich milder als im letzten Jahr. Dennoch hatten die Damen vom Holiday event-Team, das die kultUHRnacht organisierte, in ihrem Verkaufsstand mit Heizstrahlern vorgesorgt. 

kultUHRnacht

Ging es am Anfang noch ruhig zu, wurde es in mehreren Lokalitäten, wie dem Sonnendeck oder dem Schildbürger, später so voll, dass Besucher zum Teil nicht mehr reinkamen. Andi Thon sorgte im Dachsbräu für eine super Atmosphäre. Im Silberpfeil war die Stimmung mit „Leiwand“ am Beben. Auch Bürgermeister Markus Loth zählte mit seiner Frau Gitti und Freunden zu den begeisterten Besuchern. Etwas ruhiger ging es hingegen im Weinladen Instinsky zu. Hier bot Christian Schuhmacher mit seiner Band Jazz auf hohem Niveau. 

Wer ein wenig Ruhe von dem Trubel draußen haben wollte, suchte sich ein Plätzchen in der Kirche. Zwar war es hier gut gefüllt, doch bei geistlicher Musik und dem Licht von hunderten Kerzen gab es Zeit zur Besinnung. 

Die „Poesie der Schilder“ lockte die Besucher in das Stadtmuseum, in dem natürlich auch die Dauerausstellung erkundet werden konnte. 

Die Lokale, so schien es, waren in diesem Jahr nicht derart überfüllt wie 2013. Die Stimmung war dennoch – oder gerade deshalb – gut. „Die kultUHRnacht war heuer ein bisschen ruhiger, vor allem in der Innenstadt. Etwa 1 400 Besucher waren unterwegs. Es haben sich alle sehr wohl gefühlt, egal ob Musiker, Gäste oder Lokalbesitzer“, zog Rupert Reggel, Geschäftsführer von holiday event, ein positives Resümee.

Von Ursula Gnadl und Alma Jazbec

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