Landkreis übergibt in Eberfing weitere 50 Ehrenamtskarten

Ein Zeichen der Anerkennung

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Mit der Ehrenamtskarte ein sichtbares Zeichen der Anerkennung gesetzt. Landrätin Andrea Jochner Weiß (hi. mitte) mit den ausgezeichneten Ehrenamtlichen. Li. vorne Sonja Beer und re. vorne Monika Funk von der Caritas.

Eberfing – Die Arbeit von Vereinen und Organisationen wäre ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht möglich. Ob als Ausbilder, Trainer, Aktive bei der Feuerwehr oder in anderer Funktion – ohne Entgelt leisten sie jeden Tag unzählige Stunden Arbeit für die Gemeinschaft.

Seit 2014 bedankt sich der Landkreis bei ihnen mit der bayerischen Ehrenamtskarte. Die Karte verleiht ihren Besitzern viele Vergünstigungen, wie in staatlichen Museen, in der Schifffahrt, in Kinos und Geschäften.

Am vergangenen Mittwoch übergaben Landrätin Andrea Jochner-Weiß und die Geschäftsführerin des Caritasverbandes Monika Funk – der Verband ist mit der Organisation betraut – weitere Karten an 50 ehrenamtlich Tätige. Sie engagieren sich bei den Freiwilligen Feuerwehren Magnetsried, Sachsenried, Pähl, im BRK, beim Trachtenverein Peißenberg und in anderen Organisationen. Mit der inzwischen vierten Verleihung steigt die Zahl der Karteninhaber auf 1 969 an. Damit liegt der Landkreis Weilheim-Schongau in Bayern unangefochten an der Spitze. „Das ist nicht nur ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und Ihrer Arbeit, die Karte bietet Ihnen und Ihren Familien geldwerte Vorteile. Danke für Ihr Engagement“, würdigte Funk die geladenen Gäste im Saal des Eberfinger Gasthofs zur Post.

Landrätin Jochner-Weiß stellte das Zitat „Tue Gutes und rede darüber“ an den Beginn ihrer Rede und änderte es in „Sie tun Gutes und wir reden darüber“. „Sie setzen Zeichen, jammern nicht über Belastung. Ich finde, das Ehrenamt wird noch viel zu wenig gewürdigt“, sagte sie. Dass sie mit ihren Worten recht hat, zeigen zwei Beispiele aus dem Kreis der Angesprochenen. Christl Obermeier engagiert sich seit über 20 Jahren im Heimat- und Trachtenverein Weilheim. Seit zehn Jahren ist sie als Kassier und in weiteren Funktionen eingesetzt. Gezählt hat sie ihre Stunden nie und „es macht immer noch jeden Tag Spaß“, berichtete sie. Dr. Reinhard Steinmetz ist seit 1963 Mitglied der Weilheimer Wasserwacht und war unter anderem Ortsgruppenleiter, Beisitzer im Vorstand und Rettungstaucher. Heute bildet er Rettungsschwimmer aus. Seine Aufgabe bereitet ihm Freude, versicherte er.

von Georg Müller

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