Was ist neu im Schuljahr? Staatliches Schulamt informiert

Mehr Klassen, mehr Lehrer

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Am Montag vereidigte Schulamtsdirektorin Ingrid Hartmann-Kugelmann (vo.2.v.re.) in der Hardtschule 52 neue Lehrkräfte als Beamte auf Widerruf oder Probe. 20 beginnen die zweite Phase der Lehrerausbildung, 36 treten ihren Dienst nach bestandener Lehramtsprüfung an. Das Foto zeigt die neuen Lehrkräfte mit dem Personalratsvorsitzenden Hans Socher und Schulleiter Tobias Pupeter (li,) sowie Schulamtsdirektorin und Schulrätin Kerstin Krückel (re.).

Landkreis – Pünktlich zum Beginn des neues Schuljahres berichtet das Staatliche Schulamt über den aktuellen Planungsstand.

Zu seinem Amtsbereich gehören landkreisweit 40 staatliche und private Grund-, Haupt- und Mittelschulen. Die Gesamtzahl der Schüler ist mit 7523 gegenüber dem Vorjahr um 133 gestiegen. Unterrichtet wird in 352 Klassen (2015: 348). Für die Mobile Reserve stehen im Landkreis 40 Grund- und Mittelschullehrkräfte sowie fünf Fachlehrkräfte zur Verfügung, ist dem Bericht von Schulamtsdirektorin Ingrid Hartmann-Kugelmann zu entnehmen. An neun Grund- und Mittelschulen hat ein Führungswechsel stattgefunden. Aufgrund des hohen Bedarfs an Mittelschullehrkräften kommen an diesen Schulen vermehrt Realschul- und Gymnasiallehrkräfte zum Einsatz. Sie werden durch das Mittelschulseminar oder von Betreuungslehrkräften unterstützt.

Die Grundschule Altenstadt verfügt jetzt neben der Grundschule St. Johann/Peißenberg, der Grund- und Mittelschule Huglfing und der Mittelschule Peiting als fünfte Schule über das Profil „Inklusion“. Das heißt, hier gestalten Lehrkräfte von Förder- und Regelschulen für Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsames Lernen und Leben im täglichen Unterricht und Schulleben. Die Zahl jahrgangskombinierter Klassen (1/2, 2/3 oder 3/4) steigt an den staatlichen Grundschulen seit Jahren. Landkreisweit werden über zehn Prozent der Grundschulklassen jahrgangskombiniert unterrichtet.

Für SchülerInnen mit fehlenden oder geringen Deutschkenntnissen wird an den Mittelschulen in Weilheim, Schongau und Penzberg weiterhin jeweils eine Übergangsklasse eingerichtet. Der Schwerpunkt liegt hier auf der möglichst frühen und intensiven Sprachförderung. In diesen Klassen wird auf die Integration der SchülerInnen in die Regelklassen der Mittelschulen hingearbeitet.

von Kreisbote/Müller

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