Lebensretter am Dietlhofer See – Weilheimer Schüler lernen bei Projekttag von Wasserwacht und BRK

Die Schüler aus drei siebten Klassen der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule lernten am Dietlhofer See, wie man Menschen aus dem Wasser rettet. Foto: Gnadl

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URSULA GNADL, Weilheim – Ein sonniger Ferientag. Eine Gruppe Jugendlicher sitzt am Ufer eines Sees und unterhält sich. Plötzlich hören sie Hilferufe aus der Mitte des Gewässers. Und nun? Wie sie sich in solch einer Situation verhalten sollten und welche Maßnahmen getroffen werden müssen, lernten drei siebte Klassen der Weilheimer Mittelschule kürzlich beim Projekttag am Dietlhofer See. In verschiedene Gruppen eingeteilt, gab es an acht Stationen theoretisches und praktisches Wissen von Wasserwacht und BRK. Jugendsozialarbeiter Andreas Pudil sorgte für den Zusammenhalt bei Teamaufgaben. Die Gruppen wurden nach einheimischen Tieren benannt: Karpfen wechselten mit Stockenten, Abendsegler tauschten die Station mit Wallern. Mit Mitteln, die vor Ort zu finden sind, wie beispielsweise einem Rettungsbrett, zeigte die Wasserwacht, wie ohnmächtige Menschen aus dem Wasser geholt werden können. Michaela Socher erklärte den Schülern, wie sie einen Notruf richtig absetzen und auch Übungen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie stabile Seitenlage oder das Verbinden von Wunden, fanden bei den Jugendlichen Anklang. Nun sind die Siebtklässler bestens gewappnet für die Badesaison und wissen, wie sie sich im Notfall verhalten müssen. Stellvertretender Schulleiter Jürgen Werle zeigte sich zufrieden. „Das war der erste Probelauf mit drei Klassen. Wir werden das bestimmt mit weiteren Klassen wiederholen.“ Zum Abschluss des lehrreichen Tages gab es dann noch ein spaßiges Match: Die Schüler kämpften beim Wasserball gegen die Lehrer. Letzteren gelang im spannenden Spiel schließlich der Sieg.

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