Lichtkunst-Verein stellt Aktionen vor und gibt Vorschau auf das Programm

Leuchtende Botschafter fürs Festival

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Das Festival rückt näher: Gabriele Zelisko, Ragnhild Thieler (mit Kubus-Exemplar) und Nikolaus Eisenblätter (v. li.) vom Lichtkunst-Verein stellten die Aktion „Leuchtkubus“ vor und gaben Einblick in die weitere Aktivitäten.

Weilheim – Leuchtende Würfel in warmem Gelb als Vorboten für das erste Lichtkunst-Festival: Die Akteure des Weilheimer Lichtkunst-Vereins erfahren für ihr Projekt mit drei internationalen Künstlern Mitte Oktober bereits Zuspruch von vielen Seiten und setzen nun mit ihrer Aktion „Lichtpartner“ auf die Unterstützung der Unternehmen in Stadt und Region.

Das Festival am 14. und 15. Oktober unter der künstlerischen Leitung von Philipp Geist mit drei großen Installationen auf dem Marienplatz, vor der Musikschule und an der Stadtmauer am Oberen Graben soll laut Veranstalter eine Initialzündung werden, der „weitere hochkarätigte Festivals mit Strahlkraft weit über den Landkreis hinaus“ folgen (wir berichteten).

Professionelle Lichtkunst kostet viel Geld, das der Verein mittels Spenden und Sponsoring zu generieren hat. Über die zugesagten Fördergelder der öffentlichen Hand – 45 000 Euro sind zugesagt – und das Sponsoring hinaus werden für das Rahmenprogramm weitere finanzielle Mittel gebraucht. „Jeder Betrag ist uns willkommen“, betont Ragnhild Thieler vom Organisationsteam. Gemeinsam mit Gabriele Zelisko und Nikolaus Eisenblätter zeigte sie bei einem Pressegespräch in der vergangenen Woche auf, wie weit die Vorbereitungen inzwischen gediehen sind.

Beleuchteter Würfel im Festival-Design

Mit der Aktion „Lichtpartner“ sollen Unternehmen aus Weilheim und dem Umland mit ins Boot geholt werden, erklärten die Akteure. Das funktioniert so: Wer für das Festival mindestens 300 Euro spendet und weitere 50 Euro für die Herstellung des Würfels drauflegt, erhält einen mit LED-Beleuchtung ausgestatteten Kubus. In Schaufenstern, Geschäftsräumen, Praxen und Kanzleien aufgehängt soll dieser gelb beleuchtete Würfel das Engagement des jeweiligen Ausstellers für das Weilheimer Lichtkunst-Event 2016 symbolisieren, beschrieb Zelisko die Idee.´Während des Festivals werden diese Unterstützer auf einer Projektionsfläche gezeigt und auf der Internetseite des Vereins genannt, kündigte Thieler an. Mitte September sollen alle „Lichtpartner“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Teilnahmeformulare sind im Internet (www.lichtkunst-weilheim.de) abrufbar und können per E-Mail (info@lichtkunst-weilheim.de) angefordert werden.

Festivalbänder

Die Besucher haben an beiden Festival-Abenden grundsätzlich freien Eintritt. Wer dennoch einen Obolus für die Lichtkunst leisten möchte, kann für drei Euro ein Festivalbändchen erwerben. Die Bänder gibt es ab Mitte September im örtlichen Einzelhandel, im Stadtmuseum sowie im städtischen Veranstaltungsbüro zu kaufen. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Bändchen in schwarz und gelb kommt zu hundert Prozent dem Festival zugute, versichert Thieler, die sich, wie ihre Mitstreiter auch, ehrenamtlich für das Lichtkunst-Projekt engagiert.

Treffpunkt Kirchplatz

Einige Wirte der französischen Woche werden mit vier Ständen für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Von jedem Getränk, das sie ausschenken, gehen 50 Cent an den Lichtkunst-Verein.

Neue Website & facebook

Alle wichtigen Informationen des Vereins und die Nummern für das Spendenkonto sind auf der neu gestalteten Internetseite unter www.lichtkunst-weilheim.de nachzulesen, die laufend aktualisiert wird. Via Facebook hofft der Verein demnächst auf viele neue Freunde.

Freiwillige Helfer

Neben der finanziellen und materiellen Unterstützung wird auch tatkräftige Hilfe beim Organisieren und Durchführen des Festes benötigt. Nach den Sommerferien findet ein Treffen für alle freiwilligen Helfer statt. Ob beim Bändchenverkauf oder für andere Tätigkeiten, fleißige Hände werden vielerorts gebraucht. An die 50 Helfer, schätzt Zelisko, sollten es schon werden. Der Termin für das Treffen wird noch bekannt gegeben.

Am dritten Oktober-Wochenende werden die Künstler Philipp Geist, Robert Seidel und Fausto Morales bekannte Weilheimer Plätze in ein völlig neues Licht rücken und für das Publikum „Vertrautes neu erfahrbar machen“. Den Initiatoren ist wichtig, dass es nicht bei dieser Startveranstaltung bleibt. „Wir wollen keine Leuchtrakete hochschießen, sondern eine kulturelle Institution am Ort etablieren – und dazu brauchen wir Partner“, so Eisenblätter.

Von Maria Hofstetter

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