Wohnbau GmbH Weilheim realisiert im Weilheimer Westen 4,8 Mio.Euro Projekt

Spatenstich für 22 Mietwohnungen

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Griffen beherzt zum Spaten: Architektin Roswitha Näbauer vom Münchner Planungsbüro „Zwischenräume“, Regierungsdirektor Roman Dienersberger, Landrat Dr. Friedrich Zeller und Weilheims Bürgermeister Markus Loth (v.li.).

Weilheim – An der Wessobrunner Straße 11, wo bis zum vergangenen Sommer ein veralteter Wohnblock aus den 60-er Jahren stand, errichtet die Wohnbau GmbH Weilheim 22 geförderte Mietwohnungen. Läuft alles nach Plan, können Ende 2014 die Bewohner einziehen.

110 Bewerber warten in Weilheim auf eine Sozialwohnung, berichtete Bürgermeister Markus Loth am Mittwoch beim symbolischen Spatenstich. 

Auf dem 1 333 Quadratmeter großen Areal, das die Stadt der Wohnbau GmbH im Erbbaurecht überlassen hat, entsteht eine viergeschossige, voll unterkellerte Wohnanlage mit Lift und Tiefgarage. Alle 22 Mietwohnungen sind barrierefrei und werden mit Balkon, Loggia oder Terrasse zum Innenhof hin ausgestattet, eine Wohnung ist rollstuhlgerecht. Zur Stromerzeugung wird eine Photovoltaik­anlage auf das Dach gebaut, des Weiteren ist ein Anschluss an die zukünftige Fernwärme aus Geothermie geplant. Die Zufahrt erfolgt über den Tassiloring.

Im Zuge eines vorab durchgeführten Realisierungswettbewerbes war es der Stadt wichtig, in dem vom Freistaat Bayern geförderten 4,8 Mio. Euro Bau möglichst viele Wohnungen unterschiedlicher Größe unterzubringen. Die Wohnungen haben 50 bis 105 Quadratmeter Wohnfläche und werden nach bestimmten Förderungsregeln vermietet.

Von der gemischten Wohnnutzung in dem Neubau zeigte sich Landrat Dr. Friedrich Zeller angetan („der Bau wird das Viertel aufwerten und einen Lärmschutz bekommen“). Regierungsvertreter Roman Dienersberger hält einen bunten Mix an Mietern mit unterschiedlichen Einkommensstufen „wichtig für eine stabile Bewohnerstruktur“.

Von Maria Hofstetter

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