Neuer Walkingparcours ermöglicht auf drei Runden ein barrierearmes Bewegungsangebot

Fit in der Weilheimer Au

+
Zur Eröffnung des Walkingparcours in der Weilheimer Au kamen unter anderem Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Bürgermeister Markus Loth, dritte Bürgermeisterin Angelika Flock, Leiter des Gesundheitsamts Dr. Karl Breu und Udo Nagelschmidt, Bereichsleiter bei der AOK.

Weilheim – Freude an der Bewegung in der Natur – der neue Walkingparcours in der Weilheimer Au soll auch chronisch erkrankten Menschen die Möglichkeit dazu bieten.

Ausgeschildert sind drei Routen: R1 mit einer Länge von circa 850 Metern, R2 ist circa 1,8 Kilometer lang und R3 circa 4,5 Kilometer. Die Wege wurden barrierearm angelegt, damit möglichst viele Menschen diese gut nutzen können. Zur Eröffnung des Walkingparcours gibt es von Dieter Rupp, Sportlehrer bei der AOK, für die Anwesenden eine kleine Einführung in den korrekten Gebrauch der Stöcke beim Nordic Walking. „Wenn Sie es richtig machen spüren Sie das“, erklärte er die schräge Stockhaltung; „Wenn nicht, waren Sie spazieren mit Stöcken, was auch gut ist, aber nicht richtig walken.“

Die Grundlagen für den Parcours wurden in der Laufzeit des Modellprojekts „Gesunder Landkreis: Runde Tische zur Gesundheitsförderung“ (2012 bis 2014) geschaffen. Eine Erhebung von statistischen Daten zu Krankheitshäufigkeiten und eine Befragung im Landkreis ergaben ein Bedarfsbild: Ein Bewegungsangebot, das Menschen mit einer chronischen Erkrankung nutzen können. Dr. Karl Breu, Leiter des Gesundheitsamtes, zufolge gaben 26 Prozent der 18- bis 80-Jährigen an, chronisch erkrankt zu sein. Die Tendenz ist steigend. Seit 2015 gibt es das neue Modellprojekt „Gesundheitsregionplus“, in dessen Rahmen der Parcours nun fertiggestellt wurde.

Bürgermeister Markus Loth begrüßte das neue Angebot für die „Sportstadt“ Weilheim: Es habe einen hohen Freizeit- und Gesundheitswert für die Bürger. Udo Nagelschmidt, AOK-Bereichsleiter, wünscht sich, dass die Bürger den Parcours nutzen und die Stadt ihn bei sportlichen Veranstaltungen mit einbezieht.

Finanziert wurde das Projekt durch staatliche Förderung des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit (circa 4 000 Euro), die AOK (1 250 Euro) und mit Unterstützung der Stadt und Stadtwerke Weilheim.

Von Melanie Wießmeyer

Meistgelesene Artikel

Tablets für die fünf Besten

Weilheim – Wie lassen sich gute Leistungen in der Ausbildung noch weiter verbessern, das Interesse am Beruf steigern und letztlich das Prüfungsniveau …
Tablets für die fünf Besten

Nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben

Peiting – Fast 50 Prozent Onlinequote, zunehmende Regularien und die anhaltende Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank: Auch der VR Bank …
Nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben

Interkommunales Thema?

Peiting – Es sei zwar kein „direktes Peitinger Thema“; aber die Marktgemeinde sei davon massiv betroffen: So äußert sich Bürgermeister Michael Asam …
Interkommunales Thema?

Kommentare