Harald Bauer nun Leiter der Polizeiinspektion Weilheim – Sandro Heymig studiert an Polizeischule München weiter

"Weilheim ist in sicheren Händen"

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Polizeipräsident Robert Heimberger war bei der Amtseinführung von Harald Bauer (mitte) dabei. Nach einem halben Jahr als Leiter der Weilheimer Polizeiinspektion studiert Sandro Heymig (re.) ab September an der Deutschen Hochschule der Polizei.

Weilheim – Ein halbes Jahr musste Harald Bauer auf seine neue Stelle als Leiter der Polizeiinspektion Weilheim warten, doch seit Dienstag hat der erste Polizeihauptkommissar nun die Stelle in der Kreisstadt. Sein Vorgänger, Polizeihauptkommissar Sandro Heymig, leitete die Dienststelle im Rahmen seiner Vorbereitung für den Aufstieg in die vierte Qualifikationsebene für sechs Monate.

Im Zugspitzsaal des Landratsamtes war die feierliche Amtsübergabe. Viele Gäste kamen, darunter auch Weilheims zweiter Bürgermeister Ingo Remesch, Feuerwehrkommandant Konrad Bischel und der Bundestagsabgeordnete Klaus Breil sowie Hausherr Landrat Dr. Friedrich Zeller. Nicht nur die Stadt Weilheim hat ihre Tradition, die Polizei nämlich auch. Das sagte Polizeipräsident Robert Heimberger beim Amtswechsel. „Die Gendarmerie sorgte schon 1812 für Ruhe und Ordnung. Wir können auch auf 200 Jahre Geschichte in Weilheim zurückblicken. 1813 hat sich die Polizei zur königlichen Polizei gewandelt“, erklärte Heimberger. Heute kümmern sich die Beamten der Inspektion um 55 000 Bewohner und elf Kommunen. 

 Der Präsident bedankte sich bei Heymig für sein „eindrucksvolles Engagement, Einsatzmanagement und die Fachkompetenz“, die er an den Tag brachte. „Vor sechs Monaten kam er als Neuling nach Weilheim, er hat den Posten als Leiter mit Bravour gemeistert.“ Solche Worte freuten den 29-Jährigen. Er zog aus der Amtszeit ein sehr positives Fazit. „Ich hatte vorbildliche Kollegen in Weilheim und Rosenheim, danke für diese Zeit“, sagte er. Wenn er ab September dann wieder die Uni-Bank drücken wird und es ein bisschen stressig wird, erinnert er sich gerne an die Zeit in Weilheim zurück. Etwas lag ihm am Ende seiner Ansprache dann noch am Herzen: „Bitte unterstützt Herrn Bauer im gleichen Maße wie mich auch.“ 

Landrat Zeller sprach einige Worte an die beiden Beamten. „Weilheim ist in sicheren Händen. Es freut mich sehr, dass es im Landkreis diese erstklassige Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtfraktionen gibt.“ 

Knapp 27 Jahre sind seit der Einstellung Bauers in den Dienst der Bayerischen Polizei vergangen. An vielen verantwortungsvollen Stationen, wie bei der Kriminalpolizei in Garmisch-Partenkirchen und Weilheim, in der früheren Polizeidirektion Weilheim und beim Polizeipräsidium Oberbayern stellte der 46-Jährige seine Führungsqualitäten eindrucksvoll unter Beweis und wurde 2003 mit der Bestellung zum Leiter der Polizeiinspektion Penzberg für seinen Fleiß belohnt. Mehr als zehn Jahre setzte er sich für die Sicherheit und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger sowie für die Belange seines Penzberger Teams mit viel Herzblut ein. 

 „Angesichts des eindrucksvollen beruflichen Lebenslaufes können sich die im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Weilheim lebenden Bür- gerinnen und Bürger auf einen zuverlässigen, ausgewiesenen Fachmann als Ansprechpartner freuen“, meinte Heimberger in seiner Ansprache. Dem „neuen“ altbekannten Vollblutpolizisten Bauer wünschte er für seine bevorstehenden Aufgaben und die Herausforderungen alles Gute. 

Von Alma Jazbec

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