Nico Krüger über seine Teilnahme an der RTL-Show "Ninja Warrior Germany"

"Finale wär‘ schon noch gut gewesen"

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Nico Krüger bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Klettern. Videos zu seinem Auftritt gibt es auf seinem gleichnamigen Facebookprofil und unter www.rtl.de.

Peißenberg/Karlsruhe – Das Finale von „Ninja Warrior Germany“ blieb ohne Sieger. Oliver Edelmann kam zwar als Einziger durch die erste Runde, musste sich dann aber geschlagen geben. Ins Finale wäre Nico Krüger ebenfalls gerne gekommen. Mit Kreisboten-Volontärin Sofia Wiethaler hat er über seinen Auftritt gesprochen.

Sie machen momentan eine Ausbildung zum Schornsteinfeger, wollen Sie in diesem Beruf bleiben?

Krüger: „Ich hatte diese Woche meine letzte Abschlussprüfung. Jetzt möchte ich noch acht Monate lang in meinem Betrieb bleiben. Danach ist mein Plan, zur Feuerwehr nach München zu gehen.“

Was sind Ihre Hobbies?

Krüger: „Ich klettere in meiner Freizeit. Ich war auch eine Zeit lang im Fitness, das habe ich aber wieder aufgegeben. Zum Klettern gehe ich meistens in die Halle nach Peißenberg, aber auch nach München oder Kaufbeuren, wenn ich Zeit habe oder Wochenende ist. Im Urlaub klettere ich auch gerne an Felsen.“

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei der Sendung zu bewerben?

Krüger: „Ich bin durch die Seite einer Kletterhalle, die ich in Facebook abonniert habe, auf die Show aufmerksam geworden. Daraufhin habe ich mich beworben und wurde auch ein bis zwei Tage später angerufen und zum Casting nach München eingeladen. Dort musste ich dann einen Fitnesstest mit kleinen Übungen, wie von einem Trampolin abspringen und dann an einem Seil hochklettern, machen. So wurden dann die Kandidaten ausgewählt.“

Haben Sie sich irgendwie auf die Sendung vorbereitet?

Krüger: „Ein bisschen. In meiner Kletterhalle gibt es die Möglichkeit, ein Tau zu spannen, das vom Dach bis zum Boden reicht und zirka zehn Meter lang ist. Dort bin ich öfter hoch und runter geklettert. Außerdem habe ich viel Krafttraining für den Oberkörper gemacht. Die Sendung habe ich zudem schon auf YouTube ein bisschen mitverfolgt, als sie in Amerika ausgestrahlt wurde. Daher habe ich viele Elemente wiedererkannt, die Sendungen hatten ungefähr den gleichen Modus. Beim Anschauen habe ich mir immer gedacht: ‚Es wäre cool, wenn das mal nach Deutschland kommt‘.“

Was haben Ihre Freunde beziehungsweise Ihre Familie zu Ihrer Teilnahme an der Sendung gesagt?

Krüger: „Die fanden das ganz gut, aber auch schade, dass ich nicht in das Finale gekommen bin. Finale wäre schon noch gut gewesen.“

Woran glauben Sie hat es letztendlich gelegen, dass Sie im zweiten Parcours am Hindernis „Radweg“ gescheitert sind?

Krüger:  „Das Problem war, dass ich den ‚Radweg‘ unterschätzt habe. Als ich ihn mir am Anfang angesehen hatte, dachte ich: ‚Das schaffe ich locker‘. Als ich dann aber selbst dort gehangen bin, war das nächste ‚Rad‘ so weit weg. Ich hätte gleich von oben den Schwung mitnehmen und mich unten durchschwingen müssen. Ich hätte es auch ganz schnell machen müssen, aber ich wollte es halt langsam versuchen. Deswegen fand ich es auch schade, dass der erste Parcours in der Sendung nur so kurz gezeigt wurde. Dort habe ich den zweiten Platz von 60 belegt.“

Was war Ihr Highlight der Sendung?

Krüger: „Dass ich den ersten Parcours so schnell geschafft habe. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich die Wand so schnell hochkommen würde. Ansonsten war es cool, die ganzen anderen Leute kennen zu lernen.“

Haben Sie noch mit jemandem Kontakt?

Krüger: „Nein, aber wir haben an dem Tag relativ viel Zeit miteinander verbracht, da wir länger warten mussten. Mein erster Parcours hat nämlich um 20 Uhr begonnen und der andere um 23 Uhr. Ich habe den Tag zuvor nicht viel geschlafen, vielleicht war ich deswegen um 23 Uhr auch nicht mehr so fit.“

Würden Sie noch einmal bei einer solchen Show mitmachen?

Krüger: „Ja, im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder mitmachen. Obwohl es dann wahrscheinlich noch schwieriger wird, da die Sendung dieses Mal noch unbekannter war. Jetzt haben es viele Gute gesehen und die werden beim nächsten Mal mitmachen. Außerdem weiß man ungefähr, was dran kommen könnte und kann sich besser darauf vorbereiten. Die Betreuung in der Sendung war aber gut, es gab ein Buffet und auch einen Physiotherapeuten, von dem man sich massieren lassen konnte. Zudem konnte ich den Tag zuvor und den Tag danach im Hotel übernachten, so dass ich nicht von Karlsruhe in der Nacht nach Hause fahren musste.“

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