"Peißenberger Rocknacht" lockt breites Publikum in die Tiefstollenhalle

Für jeden etwas dabei

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Die vier Jungs von „Password Monkey“ machten bei der Peißenberger Rocknacht den Anfang auf  der Bühne.

Peißenberg – Die Besucher der „Peißenberger Rocknacht“ durften sich am vergangenen Samstag über insgesamt drei Bands freuen, die in der Tiefstollenhalle ordentlich für Stimmung sorgten.

Den Anfang machten die vier Jungs der Band „Password Monkey“. Sie brachten eine Mischung aus melodischem Classic Rock mit einschlägigen härteren Elementen auf die Bühne. Dabei hatten sowohl das Publikum als auch die Band selbst sichtlich Spaß.

"Peißenberger Rocknacht 2016"

Danach traten die Schongauer Musiker von „The Stories“ auf. Sie überzeugten nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihrer Bühnenshow. Sänger Vincent Jetset sprang auf der Bühne und dem Lautsprecher umher und wurde beim „Stagedriving“ von seinen Fans durch die Halle getragen.

Den Abschluss übernahm die Mindelheimer Band „Stepfather Fred“, die mit Heavy Alternative Rock das Publikum unterhielt. Die vier Jungs standen schon bei dem bekannten „Southside Festival“ auf der Bühne. Jede Gruppe spielte zirka eine Stunde, wobei der Gig von „Stepfather Fred“ etwas länger ging.

Der Veranstaltungsmanager des Peißenberger Kulturvereins, Manfred Gorgus, zeigte sich bereits zu Beginn des Konzertes optimistisch. Zwar seien im Vorverkauf nur ungefähr 70 Karten verkauft worden, allerdings sei „das Rockpublikum ein spontanes Grüppchen“. Damit sollte er recht behalten: Letztendlich konnten in der Tiefstollenhalle rund 400 Besucher begrüßt werden. Bei den Zuhörern waren so gut wie alle Altersklassen vertreten, die sich gleichermaßen an der Musik erfreuten. Wie Gorgus erklärte, sehe er es als Aufgabe des Kulturvereins, die ganze Bandbreite der Kultur zu fördern.

Als sehr zufrieden zeigte sich danach Tobias Braun, der die Rocknacht zusammen mit dem Kulturverein Peißenberg organisiert hatte. Alles sei „friedlich“ und „schön“ verlaufen. Außerdem habe er bereits positives Feedback für den Abend bekommen. Auch die Bands untereinander hätten sich sehr harmonisch verhalten. Sie seien alle „super happy“ gewesen, an der Rocknacht teilzunehmen. Braun, der selbst Gitarrist bei der Band „Mr. Serious and the Groove Monkeys“ ist, war bereits bei der ersten Rocknacht Mitorganisator. Damals trat er mit seiner Band auf. Allerdings sei es wichtig, dass unter den Bands ein Wechsel herrsche, damit es für das Publikum interessant bleibe, so Braun.

Einer Rocknacht im nächsten Jahr steht wohl nichts im Weg. Man wolle das Format, laut Gorgus, weiterführen.

Von Sofia Wiethaler

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