SV Polling und SV Eberfing steigen ab

SV Polling

Erfahrung in Relegationsspielen sammelte der SV Polling in den vergangenen Jahren zuhauf. Doch das brachte in dieser Saison im Kampf um den Klassenerhalt nichts. In der entscheidenden Partie gegen den Kreisklassenzweiten TSV Peiting 2 versagten den Pollingern beim Elfmeterschießen die Nerven. Drei Schützen scheiterten am Peitinger Torhüter Jan Scheffel. Die junge TSV-Truppe traf dagegen drei Versuche, so dass sie sich mit 4:1 nach Elfmeterschießen durchsetzte. Enttäuscht und mit langen Gesichtern lagen die Pollinger danach auf dem Boden, während die siegreichen Peitinger überschwänglich ihren Erfolg feierten. Die 500 Zuschauer im Peißenberger Stadion sahen davor eine spannende, aber nicht unbedingt hochklassige Partie. In der ersten Hälfte verzeichneten die Peitinger die deutlich größeren Spielanteile. Mehr als zwei Chancen, neben einem Distanzschuss vergab Christoph Oswald (23.) die beste TSV-Chance, kam dabei aber nicht heraus. Nach dem Wechsel kam durch die Einwechslung von Salvatore Scolaro mehr Leben ins Pollinger Spiel. Eine Kopfballchance von Nusmir Velic (59.) blieb zunächst aber die einzige gefährliche Aktion. Nach einer Ecke, die SVP-Keeper Adrian Zellner durchrutschen ließ, brachte Johannes Eirenschmalz (73.), die Truppe von Coach Markus Ansorge mit 1:0 in Führung. Die Pollinger warfen daraufhin alles nach vorne. Bei Großchancen für Scolaro (81.) und Leopold Mayr (82.) lag der Ausgleich in der Luft. Er fiel aber erst als Mayr (88.) zunächst die Latte traf und der Ball im Nachsetzen vom Pfosten ins Tor ging. Gleich im Anschluss kassierte Peitings Daniel Rieck (89.) Gelb-Rot. Die Überzahl konnten die Pollinger in der Verlängerung nicht nutzten. So musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen und da bewiesen Eirenschmalz, Stefan Fröhlich und Christoph Mayr mit ihren Treffern bessere Nerven als die SVP-Schützen. SV Eberfing Aus und vorbei. Nach dem Aufstieg in die Kreisliga muss der SV Eberfing nach nur einer Saison wieder den Weg zurück in die Kreisklasse antreten. Im Relegationsspiel in Hartpenning unterlag die Elf von Trainer Peter Wild vor 300 Zuschauern dem FC Deisenhofen 2 mit 1:2. „Wir sind traurig, aber die Welt geht deshalb nicht unter“, meinte Wild danach. Sein Team sah sich in der Anfangsphase zunächst in die Defensive gedrängt. Die ersten Chancen wehrte SVE-Keeper Josef Zech aber ab. Kurz vor der Pause war es dann aber doch soweit. Utmaelleki (45.) bugsierte den Ball zur Deisenhofener Führung über die Linie. Gleich nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Schock für die Eberfinger, als Menzel (47.) auf 0:2 stellte. Wenig später machte der Anschlusstreffer von Wolfgang Plonner (56.), der eine Flanke von Bernhard Spensberger einköpfte, die Partie wieder spannend. Der SVE hatte danach Glück, dass der Linienrichter bei einem Freistoßtreffer der Deisenhofener ein Foulspiel erkannte und das Tor so keine Anerkennung fand. Im Anschluss vereitelte Zech dann auch noch einen Alleingang eines FC-Stürmers. Kurz vor Schluss musste Spensberger (85.) nach einem taktischen Foul mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen. In Unterzahl kamen die Eberfinger trotzdem noch zu einer Ausgleichschance. Den Freistoß von Plonner (88.) lenkte der Deisenhofener Torhüter aber um den Pfosten, was den Abstieg des SVE endgültig besiegelte.

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