Pünktlich zur Hitzewelle

Landkreis-Badeseen: Die Wasserqualität stimmt

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Endlich Sommer: So leer wie auf diesem Foto wird es in den nächsten Tagen am Badesee in Hohenpeißenberg nicht sein.

Landkreis – Gute Nachrichten für alle, denen bei den angekündigten hochsommerlichen Temperaturen der Sinn nach einer Abkühlung steht: Laut dem Landratsamt weisen alle 28 Badeplätze des Landkreises Weilheim-Schongau eine gute Wasserqualität auf. 

Die starken Niederschläge vor der letzten Probenentnahme hatten beim Koppenbergweiher in Habach sowie beim Ettinger Weiher zu vorübergehenden Keimanstiegen geführt. Nach einer weiteren Untersuchung am 18. Juni konnte Dr. Karl Breu jetzt Entwarnung geben: „Dem Badespaß in allen unserer Badeseen steht in den kommen-den Tagen nichts mehr im Weg“, so der Leiter des Gesundheitsamtes.

An Land könnte es dagegen unangenehm werden. An allen Badeplätzen, vor allem jedoch am Raistinger Weiher sowie am Haarsee und der Mitterlache in Weilheim, haben sich die Mücken rasant vermehrt. "Die meisten unserer Mückenarten stechen in der Dämmerung oder nachts, heuer finden sich aber auch viele tagaktive", so Breu. 

Der Mediziner rät deshalb zu langer, heller Kleidung, sodass den Mücken möglichst wenig Haut geboten wird, und dem Einsatz von Insektenschutzsprays. Wer trotzdem gestochen wird, der sollte nicht kratzen, empfiehlt Breu. Denn dadurch verlängere sich nicht nur der Heilungsprozess, sondern es könne auch zu bakteriellen sekundären Infektionen kommen, die sich zu Entzündungen entwickeln könnten. Kühlung helfe, den Juckreiz zu unterdrücken. 

Hochwasserbedingt ist der Zugang zum Ammerseewasser durch Treibholz am Badeplatz Aidenried und aufgrund der fortbestehenden Überflutung des Ufers der Mitterlache noch behindert. Eine Gänsekotbelastung fand sich am Raistinger Weiher, am gemeindlichen Badeplatz am Starnberger See in Seeshaupt sowie am Stiefler Weiher in Hohenpeißenberg. Eine deutliche Gänsekotbelastung wies jetzt auch erstmals der Badeplatz Lido am Starnberger See in Seeshaupt auf. 

Der Kontakt zu Gänsekot sollte gemieden werden, da dieser Krankheitserreger beinhalten könne, die vor allem Durchfallserkrankungen auslösen, warnt der Leiter des Gesundheitsamtes. Bei einem versehentlichen Kontakt wird gründliches Händewaschen empfohlen. Eltern sollten insbesondere Kinder auf die Problematik hinweisen. 

Sämtliche aktuelle Ergebnisse aber auch Hinweise zu Badegewässerprofilen, Parkplätzen, Toiletten und Anfahrtswegen verbunden mit orientierenden Fotos sind auf der Homepage des Landratsamtes Weilheim-Schongau unter www.weilheim-schongau.de, Stichworte A-Z, Baden abrufbar.

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