Ein Quantum Professionalität beim 4. Hapfelmeier-Laufcup

In der vierten Auflage des Hapfelmeier-Laufcups laufen nicht nur mehr Jugendliche. Es läuft vieles professioneller ab als bisher. Dazu gehören die Wertung in allen BLV-Altersklassen – was mehr Gerechtigkeit schafft – und zusätzliche Jugend- und Fünf-Kilometerläufe sowie die Benennung des PSV-Leichtathletik-Abteilungsleiters Robert Schärfl zum verantwortlichen Streckenchef.

Beim letzten Treffen der Organisatoren und Sponsoren im Weilheimer Rathaus ging es nur noch um die Feinabstimmung der zweitägigen Veranstaltung. Mit dem um 14 Tage vorgezogenen Termin wie auch dem Lauf am Sonntag, 13. September, haben sich die Veranstalter inzwischen angefreundet. Sie planen bereits, diesen Termin aus mehreren Gründen auch im Jahr 2010 beizubehalten. „Es gibt weniger Verkehr im Stadtbereich und das Verständnis für den Laufcup ist größer“, erklärte Initiator Johannes Dornhofer im Pressegespräch. Auch der Sperrung des Kirchplatzes kann Dornhofer positives abgewinnen. Es erinnere ihn an Italien. Was sich weiter geändert hat, ist der Start- und Zielbereich, der in die Pöltnerstraße verlegt wurde. Dadurch kann eine echte Zielgerade geschaffen werden und die volle Länge des roten Teppichs von 60 Metern zur Geltung kommen. Was für die Läufer zählt, die Profession, speziell in der Betreuung wie auch bei der exakten Streckenvermessung hat heuer internationalen Standard erreicht. So tauschen die Organisatoren den elektronischen Chip in der Startnummer aus ökologischen Gründen gegen einen wiederverwendbaren Transponder aus. Mehr an Sicherheit schafft die Berufung des Leichtathletik-Profis Robert Schärfl zum verantwortlichen Streckenchef. Er ließ bereits im Vorfeld die zehn und 21 Kilometer Strecke exakt vermessen. Darüber hinaus ist er in Kooperation mit ehrenamtlichen PSV-Helfern, Polizei und Feuerwehr auch für die Sicherung von Gesamtstrecke und neuralgischen Punkten zuständig. Verpflegungsstellen sind außerdem im Abstand von fünf Kilometern eingerichtet. Ob die Meldungen – im Vorjahr liefen über 570 Menschen durch Weilheim – heuer übertroffen werden, das ist den Veranstaltern gar nicht mal so wichtig. „Wir sind niemals für 5000 Läufer angetreten, sondern für den familienfreundlichen Breitensport. Viel wichtiger als ein paar Läufer mehr oder weniger ist, was der Laufcup ausstrahlt“, betonten die Ausrichter. Wie hoch der Bekanntheitsgrad des Laufereignisses dennoch ist, zeigen Anmeldungen aus der gesamten Region und sogar aus Südtirol. Der Samstag, 12. September, dient zur Vorbereitung auf den Laufcup. Dazu gehört auch die attraktive Expo-Ausstellung auf dem Kirchplatz mit einem großem Infozelt, Prosecco- und Themenständen rund ums Laufen und der Gesundheit. Bei der Nudelparty, die ab 15 Uhr beginnt, können sich alle Beteiligten vorab noch einmal austauschen und natürlich kräftig Kohlenhydrate zu sich nehmen. Hier sind auch Nichtläufer willkommen, allerdings müssen sie ihre Portion selbst zahlen. Dank zollte der Namenspatron des Laufcups, Sepp Hapfelmeier, vorab allen, die beim großen Laufereignis mitmachen. Aktuelle Information zum vierten Hapfelmeier-Laufcup in Weilheim gibt es auf www.sec-sportevents.com, www.postsv-weilheim.de und vor Ort in den Filialen von Sport Hapfelmeier.

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