Region nach vorn bringen – Erste Regionalmanagerin für den Landkreis nimmt ihre Arbeit auf

Im Schongauer Landratsamt hat die neue Regionalmanagerin für Weilheim-Schongau ihr Büro bezogen. Elisabeth Gutmann sieht sich als „Bindeglied und Hebamme“, wenn es darum geht, regionale Projekte auf ihre Fördermöglichkeiten hin abzuklopfen und anzustoßen.

Gutmann, gebürtig aus Mittelfranken, wird bei ihrer Arbeit von zwei Halbtagskräften, Stefan Krell und Gudrun Enzensberger, unterstützt. Die 31-Jährige hat in Weihenstephan Agrarwissenschaften studiert und bei der „Unterallgäu Aktiv GmbH“ bereits fünf Jahre lang Regionalmanagement betrieben. Dass sich Gutmanns Büro in Schongau befindet, hat auch praktische Gründe: Neben ihrer Tätigkeit für den Landkreis wird die 31-Jährige die Lokale Arbeitsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel (LAG AL-P) mit betreuen. Ideen bündeln und vernetzen Bei der Vorstellung der neuen Regionalmanagerin im Rahmen des Jahrespressegespräches im Weilheimer Landratsamt wurde deutlich, dass Gutmann viele Handlungsfelder zu bestellen hat. Ihr Einsatz ist in Energie-, Naturschutz- und ÖPNV-Belangen ebenso gefragt wie bei Projekten im touristischen Bereich. Beim Umsetzen der Vorhaben ist sie ein wichtiger Ansprechpartner für die Kommunen, aber auch für private Antragsteller. Gutmanns Auftrag ist es, unter Einbindung der Bevölkerung ein Netzwerk aufzubauen, in enger Zusammenarbeit mit Ämtern, Behörden und Verbänden. 70 Projekte gilt es im Landkreis mittelfristig umzusetzen. Einige, wie die „Bauernhof-Erlebniswelt-Pfaffenwinkel“ oder der „Sozialatlas“ für den Landkreis, wurden bereits auf den Weg gebracht. Bei den Schleierfällen soll eine Aussichtsplattform errichtet werden. Auch hier ist Gutmanns Geschick gefragt beim Ausloten sämtlicher Fördermöglichkeiten. Gutmanns Büro im 1. Stock des Schongauer Schlosses ist der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt angegliedert. Die Personalkosten werden vom Bayerischen Wirtschaftsministerium vier Jahre lang gefördert. Die mit 151000 Euro veranschlagten Ausgaben werden je zur Hälfte vom Freistaat Bayern und dem Landkreis getragen. Weitere 62100 Euro stehen für die Wirtschaftsförderung zur Verfügung.

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