Michael Schankweiler leitet Arbeitsagentur Weiheim

Respekt vor neuer Aufgabe

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Über das einstimmige Votum für Michael Schankweiler (2.re.) freute sich Vorgängerin Anette Farrenkopf (3.v.li.). Mit auf der Pressekonferenz waren Hans-Jürgen Klement, Regionaldirektion Bayern (li.) sowie Natascha Almer (2.v.li.) und Dietmar Ahl, Verwaltungsausschuss.

Weilheim – Seit einigen Tagen ist er in seiner neuen Wirkungsstätte auf Kennenlerntour anzutreffen, aber die Mitarbeiter haben nach außen hin „dicht gehalten“. Nun ist es offiziell: Der neue Chef der Agentur für Arbeit Weilheim heißt Michael Schankweiler.

Der 55-Jährige übernimmt das Amt von Anette Farrenkopf, die seit Juni in der Landeshauptstadt München die Geschäftsführung des Jobcenters inne hat (wir berichteten).

Nachdem die Vorstände von Bundesagentur für Arbeit und Regionaldirektion Bayern den neuen Behördenleiter ausgewählt hatten, wurde dieser am Mittwoch dem örtlichen Verwaltungsausschuss präsentiert. „Wir hätten auch Nein sagen dürfen“, wies Ausschussvorsitzender Dietmar Ahl auf das Mitbestimmungsrecht des Gremiums hin, um sogleich Entwarnung zu geben: „Herr Schankweiler war unser Wunschkandidat. Das passt menschlich und vom Wissen her. Unsere Unterstützung wird er haben.“ Somit ist dem neuen Chef der größten nichtstädtischen Arbeitsagentur in Bayern, zu der fünf Landkreise mit ihren Jobcentern gehören, die volle Zustimmung gewiss.

 Schankweiler hat mit seiner Vorgängerin Farrenkopf bereits in Traunstein zusammengearbeitet. Dort war der 55-jährige Verwaltungswirt (FH), der mit seiner Familie in Grabenstätt am Chiemsee lebt, zuletzt stellvertretender Agenturleiter. Bei Schankweilers Vorstellung wurden seine Berufs- und Führungserfahrungen hervorgehoben und dass er mit den Strukturen in der Agentur von der Pike auf vertraut sei.

Der mit viel Lob im Voraus Bedachte will zügig alle wichtigen Partner und seine neuen Mitarbeiter kennen lernen und dafür sorgen, dass vorhandene Budgets in Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen investiert werden, die auf die Bedürfnisse der Region abgestimmt sind. Angesichts der Vollbeschäftigung im Agenturbereich sei zu prüfen, „was überhaupt noch möglich ist“. Eine große Herausforderung sieht der neue Agenturchef darin, Asylbewerber und Flüchtlinge in Beschäftigung zu bringen. Ab September werden in Weilheim im Zuge einer „Assistierten Ausbildung“ 36 Plätze angeboten, stellte Schankweiler in Aussicht.

Maria Hofstetter

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