"Richtiger Mann an richtiger Stelle" - Schübbe übernimmt für erkrankten Leinauer Führung der Weilheimer Polizei

Seit 1. September leitet Rudolf Schübbe (re.) die PI Weilheim. Polizeipräsident Robert Heimberger dankte Johann Leinauer (li.) für dessen „herausragendes Engagement“. Foto: Hofstetter

Vor zehn Jahren haben sie schon „Hand in Hand“ gearbeitet und sich persönlich schätzen gelernt: Johann Leinauer und Rudolf Schübbe. Polizeipräsident Robert Heimberger sprach von „zwei starken Führungspersönlichkeiten mit ähnlichem Karriereverlauf“, als er am Mittwoch in einer kleinen Feier den Führungswechsel bei der Polizeiinspektion (PI) Weilheim vollzog.

Bei dem erkrankten Leinauer – er ist seit 2004 Leiter der PI Weilheim und fast 40 Jahre im Dienste der Bayerischen Polizei – müssen jetzt „die Amtsgeschäfte hinten anstehen, um die Genesung nicht zu gefährden“, sagte Heimberger, der den 59- Jährigen als einen „Polizeichef der besonderen Art“ charakterisierte. Leinauer habe mit seinem väterlichen Führungsstil das Vertrauen der Mitarbeiter gewonnen und sich „über die Maßen“ für die Sicherheitsbelange in der Region eingesetzt. Mit dem gebürtigen Westfalen Schübbe (59), der zuletzt die in Murnau stationierte PI Fahndung geleitet hatte und seit 34 Jahren im Weilheimer Bereich sesshaft ist, wird laut Präsident Heimberger „der richtige Mann an die richtige Stelle gesetzt“. Schübbe kehrt nach eigener Aussage gerne an seine frühere Wirkungsstätte nach Weilheim zurück. Personalrat Gerhard Eichberger begrüßte die Amtsübergabe als „weise Entscheidung im Sinne der Beschäftigten“, bis 2012 die Stelle ausgeschrieben und „mit einem völlig neuen PI-Leiter besetzt“ wird. Die PI Weilheim sorgt mit 54 Mitarbeitern, davon sind neun Verwaltungskräfte, im Altlandkreis Weilheim für die Sicherheit von 53 000 Bürgern. Das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren. Unter den Mitarbeitern sind drei Frauen.

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