Wellnessbereich in der Rigi-Rutsch‘n wird für 500 000 Euro ausgebaut

Blockhaus für Saunagäste

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Fröhliche Gesichter gab es beim Spatenstich für die Außensauna in der Rigi-Rutsch‘n (v.li.): Marktrat Rudi Mach, Bauleiter Georg Kreutterer, Michael Sattlberger (Geschäftsführer der Massivholz-Schreinerei „sawesa“ aus Samerberg), Vize-Bürgermeisterin Sandra Rößle, KU-Chef Oliver David, Bürgermeisterin Manuela Vanni und Vize-Landrat Karl-Heinz Grehl.

Peißenberg – Wird die Peißenberger Rigi-Rutsch‘n zum Sauna-Mekka in der Region? Karl-Heinz Grehl hat da keine Zweifel.

„Viele Sauna-Besucher fahren noch bis nach Füssen, künftig fahren wir alle nach Peißenberg“, erklärte der Vize-Landrat beim offiziellen Spatenstich für die neue Blockhaussauna. Diese soll abgetrennt vom Sommerbadebetrieb auf dem Freibadgelände entstehen.

Für Grehl war der symbolische Startschuss der Bauarbeiten kein Pflichttermin. Seine Ehefrau ist bei den für die Rigi-Rutsch‘n zuständigen Gemeindewerken angestellt und selbst hat der Vize-Landrat als regelmäßiger Stammgast schon „viele erholsame Nachmittage“ in der Saunalandschaft des Bäderparks verbracht. Für noch mehr Wohlfühlatmosphäre soll nun ein 15 mal 20 Meter großes und in Rundstammbauweise errichtetes Holzgebäude mit Sauna und Ruhezone sorgen. Bis zum Beginn der Wintersaison im Oktober soll bereits alles fertig sein: „Die Bauarbeiten gehen sofort los. Wir haben einen eng getakteten Terminkalender“, kündigte Bürgermeisterin Manuela Vanni an.

Ganz billig wird der Sauna-Spaß allerdings nicht: Nach derzeitigem Stand sind rund 500 000 Euro an Baukosten einkalkuliert. Die Marktgemeinde übernimmt den Schuldendienst für das Projekt.

Allerdings betonte der neue Werkleiter Oliver David beim Spatenstich, dass das Kommunalunternehmen (KU) derartige Projekte künftig komplett alleine stemmen wolle. Ein nicht ganz einfacher Spagat. Zumindest gibt es mitunter Stimmen, die kritisieren, dass die Stromkunden letztlich den Freibad- und Saunabetrieb mitfinanzieren würden. David sieht die Sache anders: Durch Projekte wie den Saunaausbau erhofft er sich eine Identifikationswirkung für die Gemeindewerke und eine Erweiterung des Angebotsspektrums. Der KU-Stromkunde soll ein Gesamtpaket nutzen können und daraus im Vergleich zu Nichtkunden auch finanzielle Vorteile schöpfen können – zum Beispiel durch ermäßigte Eintrittspreise. Derzeit sind es rund 45 Besucher, die täglich die Sauna in der Rigi-Rutsch‘n nutzen. In der Wintersaison sind es an Spitzentagen bis zu 160. Durch die neue Blockhaussauna erhofft man sich noch weiteren Zuspruch.

von Bernhard Jepsen

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