"Rolling Bears" scheitern im DIHL-Viertelfinale knapp mit 7:8 am Favoriten EC Bad Tölz

Es fehlte nicht viel und es wäre den „Rolling Bears“ im Viertelfinale der DIHL eine große Überraschung gelungen. Eine hauchdünne 7:8-Niederlage gegen den favorisierten EC Bad Tölz verhinderte letztlich den Einzug ins Halbfinale.

„Wir sind alle sehr enttäuscht“, meinte „Bears“-Chef Benny Ziller nach der besten Saisonleistung der TSV-Inliner, die sich im Anschluss mit 8:7 nach Verlängerung gegen die „Inlinetigers Burgkirchen“ durchsetzten. Ein Trost war der erste Saisonsieg, mit dem die Peißenberger vor heimischer Kulisse Platz zwei belegten, aber nicht. Gegen die Isarwinkler, bei denen mit Manuel Halpaus ein ehemaliger Peißenberger im Tor stand, glichen die „Bears“ zunächst immer wieder einen Rückstand aus. Beim 4:3 durch Kapitän Martin Burger (25.) gingen die Hausherren, die vier Blöcke aufboten, nach dem Wechsel erstmals in Führung. Das sollte aber der einzige Treffer im dritten Durchgang der TSV-Inliner bleiben. Die Tölzer, allen voran Zweitligaprofi Rainer Suchan, der insgesamt fünfmal traf, netzten dagegen noch viermal ein. Im Schlussdurchgang baute der ECT den Vorsprung sogar auf 4:8 aus. Die Peißenberger gaben sich aber noch nicht geschlagen. Tor für Tor kämpften sie sich heran. Mehr als der Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen. Gegen Burgkirchen entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, wobei die Hausherren im ersten Durchgang stets ein Tor im Hintertreffen waren. Im zweiten Spielabschnitt drehten die „Bears“ dann aber mächtig auf. Mit vier Torerfolgen zum 6:3-Zwischenstand bogen sie vermeintlich auf die Siegerstraße. Nach der Pause leisteten sich die Hausherren aber eine Schwächephase, durch welche die „Inlinetigers“ wieder herankamen. Im Schlussviertel fiel auch noch der Ausgleich, so dass die Verlängerung entscheiden musste. Dort sorgte Tobi Maier nach 47 Sekunden für den TSV-Siegtreffer. Die Torschützen der Peißenberger gegen EC Bad Tölz waren Manfred Guggemos, Patrick Feistle, Marco Pfleger (alle zwei Tore) und Martin Burger (ein Tor). Gegen die „Inlinetiger Burgkirchen“ trafen Manuel Weninger, Timmo Weindl und Burger jeweils zwei Mal das Tor. Robert Schmidt und Tobias Maier netzten jeweils einmal ein.

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